machte sie einen Aufenthalt von einigen Monaten in Paris .Nach Absolvierung der Lehrzeit bei L'Eplattenier begannMadeleine Woog allein zu arbeiten und zwar, nach ihreneigenen Worten, „selon mon goüt et surtout selon mon coeur.Et parfois la recompense d’une remarque eclairee vient forti-fier mes desirs de peintre."
Seit 1916 stellt die Künstlerin ihre Arbeiten aus, zuerst inLa Chaux-de-Fonds, dann in Genf und im Sommer diesesJahres im (jetzt eingegangenen) Salon Romand in Zürich . Siepflegt das Stilleben und das Porträt.
Wyler, Otto Abb. S. 54
Geboren 1887 in Mumpf (Kt. Aargau). Wuchs in Aarau auf und besuchte dort vom 16. bis zum 18. Altersjahr amKunstgewerbemuseum die Kurse für kunstgewerbliches Zeichnenund dekoratives Malen. Hierauf wandte er sich der freienKunst zu und zog 1905 nach Paris, wo er im Atelier Cormon an der Ecole des Beaux-Arts mehrere Winter arbeitete.Zwischenhinein machte er einen Studienaufenthalt in München im Atelier von Heinrich Knirr. Wieder in Paris arbeitete erin den Ateliers J. E. Blanche und Ch. Cottet.
Nach seiner Rückkehr in die Heimat lebte Wyler zuerstin Aarau , brachte ein paar Winter auf Maloja zu und hatsich seit 1917 in Fetan im Unterengadin niedergelassen. SeinStoffgebiet umfasst die Landschaft, das Porträt und die Kompo-sition. Neben der Oelmalerei beschäftigt er sich auch * mitRadieren, Aquarellieren und Lithographieren. Wyler hat öftersin der Schweiz und im Ausland ausgestellt; an der interna-tionalen Ausstellung in München von 1913 erhielt er die zweitegoldene Medaille.
Werke in öffentlichem Besitz:
Aarau, Kantonale Kunstsammlung, „Wicken" (Oel ).
Graphische Blätter von Wyler, zwei davon 1911 vom (Bunderworben, besitzen die Kupferstichkabinette von Chur , St. GÜiien,Winterthur und Zflrich.