115
Fribourg , Musle cantonol, „Les deux amies valaisanncs" (Oel, er-worben 1902 vom Bund).
Gen£ve, Muste des Beaux-Arts, „Jeune fille dans unegrange " (Oel, 1899),„L'Orpheline" (Oel), „La barque " (peinture dlcorative), „Lepuits" (peinture dlcorailve), „Eglise de la Madeleine 8 Genfcve"(Oel), „La femme en noir" (Oel, erworben 1913); Pastelle undZeichnungen.
Lausanne , Mus6e des Beaux-Arts, „Milancolie" (Oel, erworben 1914).
Schaffhausen , Kunstsammlung im Inthumeum, „Jeune femme auclavecin" (Oel, erworben 1912 vom Bund).
Weiss, Gustav am>.s.64
Geboren 1886 in St. Gallen als Sohn eines Buchdruckers.1899 kam der Knabe nach Winterthur . Hier erlernte er denBeruf als Schriftsetzer. 20 jährig besuchte Weiss in München die Privatschule von Heinrich Knirr und lernte während zweiWintern Aktmalen und Porträtzeichnen. 1908 studierte er zweiSemester an der Münchner Akademie bei Franz Stuck undPeter Halm . 1910 kehrte er nach Hause zurück, wo er ab-wechselnd seinem Beruf und der Malerei oblag. 1914 zoger für wenige Monate nach Paris ; dort erhielt er Anleitungim Malen von Fälix Vallotton und Maurice Denis . Die Grenz-besetzung rief ihn bei Kriegsausbruch in die Heimat zurück.
Sein Stoffgebiet umfasst Landschaften, Stilleben, Porträtsund figürliche Kompositionen. Einflüsse des Kubismus machensich in letzter Zeit bei ihm geltend. Entwürfe für ein Kinder-buch mit selbstverfassten Reimen wurden 1915 vom schwei-zerischen Werkbund prämiert.