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Teil vom Auslande bezogen, obwohl sich einzelne Firmen auch in dieserHinsicht, namentlich mit Artikeln, die in großen Quantitäten gehen, nichtohne Erfolg versuchen.
Über die Entwickelung der Wollindustrie seit 1850 gibt folgenderAuszug aus der Zollstatistik Auskunft:
Einfuhr:
1851:
1861:
<1
1871: 1881:
1889:
1899:
Wolle, Abfälle rc. .
5,784
?
?
26,824
46,772
59,961
Garne.
2,342
3,515
6,041
4,360
6,773
8,841
Gewebe . . . .
14,935
17,001
32,277
26,999
29,220
33,049
Ausfuhr:
1851:
1861:
<1
1871: 1881:
1889:
1899:
Wolle, Abfälle rc. .
2,513
2,539
6,520
9,158
12,736
10,951
Garne.
?
63
4,153
8,810
12,030
12,384
Gewebe . . . .
?
?
?
1,711
1,877
5,505
Auf dem Gebiete der schweizerischen Wljrerrmdustrie begann dieEinführung der Werkzeugmaschine im Jahr 1839, indem ein Genfer eine Maschine zur Herstellung der Rohwerke erfunden hatte. Damitfaßte der fabrikmäßige Betrieb auch hier festen Fuß, obwohl sich seinerraschen Ausdehnung die Anhänglichkeit an den überlieferten Atelier- undHausbetrieb längere Zeit als Hindernis in den Weg stellte. Der Er-finder der Remontoiruhr mußte mit seinen Bemühungen, den konzentrirtenFabrikbetrieb in der Uhrenindustrie durch sinnreiche Erfindungen zufördern und weiter auszubilden, nach Amerika auswandern. Aber auchals dort der Versuch mit der Gründung einer Fabrik, aus der zumunmittelbaren Gebrauch fertige Uhren hervorgingen, gelungen war,wollte Niemand weder in Genf noch in Neuenburg daran glauben.Erst die Weltausstellung in Philadelphia mit dem betrübenden Er-gebnis, daß die schweizerische Uhrenmacherei durch die in großen Eta-blissementen konzentrirte amerikanische Uhrenfabrikation überholt wordensei, führte zum Übergang der Uhrenindustrie zum wirklichen Fabrik-betrieb.
Hand in Hand mit dieser Entwickelung ging die Anpassung an denGeschmack und die erhöhten Ansprüche hinsichtlich Ausstattung und Gangder Uhren, sowie an das berechtigte Streben nach Taschenuhren für dieUnbemittelten. Unsere Uhrenindustrie verfertigt Chronometer für wissen-schaftlichen Gebrauch, goldene und silberne Uhren für die Reichen undWohlhabenden und billige Arbeiteruhren, alle gleich preiswürdig. Zu