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000,000 Fr. im Jahr 1890 ist er auf 67,000 Fr. im Jahr 1894 zu-rückgegangen. 1898 betrug er noch 48,000 Fr.
Die Entwickelung unserer Milchproduktion im allgemeinen soll schließ-lich noch durch folgende Zahlenreihen illustrirt werden. Von der Gesamt-milchproduktion wurden verwendet
zur Herstellung milchwirtschciftl.Exportartikel:
zu anderen Zwecken:
IN
0
0
IN
°°
1865 66
1-751,731
15, 2Z
9-751,867
34,s?
1875 76
2-682,950
M,„
10442,657
79,.«
1885,86
3685,680
23.7»
11-866,972
76,z«
1895 96
3-391,437
10, gg
13-664,357
80,12
Daneben zeigte sich auch eine erhebliche Steigerung der Einfuhrvon Molkereiprodukten in den letzten Jahren. Von 23,330 lg im Wertevon 3-568,275 Fr. im Jahr 1885 erhob sich dieselbe auf 60,109 gim Werte von 9'662,187 Fr.
Von den Wirkungen des Übergangs vom Getreidebau zur Milch-wirtschaft führt uns der Weg zu diesem Umwandlungsprozeß selber.
Die natürlichen Bedingungen für eine ergibige Produktion vonWiesen- und Weidefutter sind in unserem Boden in unvergleichlichgünstigem Maße vereinigt. Aber die skizzirte Entwickelung der Milch-industrie wäre, abgesehen von der Ausdehnung der Graswirtschaft, un-möglich gewesen ohne starke Verbesserung des Futterbaus. Die frühervielfach vernachlässigten Wiesen fing man an zu Pflegen und zu düngen,säete geeignete Fntterkräuter und Gräser aus und brachte es vielfach zuhohen Erträgen. Die Fortschritte, welche in dieser Beziehung erzieltund die Opfer, die um dieser willen gebracht wurden, zeigt die Ent-wickelung des Düngerwesens.
Bis gegen Ende der fünfziger Jahre wußte man bei uns nichtsvon üünMchen AllNgmittc'ktt. Neben Stalldünger wurde rohes undentleimtes Knochenmehl, Holzasche und Ruß verwendet. Dann wurdenschüchterne Versuche mit Guano und Knochen- und Phosphoritsnper-phosphaten gemacht, welche den Bedarf in Bälde in die Höhe trieben.Trotz der Entstehung einer ganzen Reihe von Düngerfabriken stieg dieEinfuhr von Hülfsdünger rasch. Die Gesamteinfuhr von Dünger-stoffenund fertigen Düngern belief sich 1877 aus 206,000 g, 1884 auf315,000 g, in welchem Jahre der Gesamtumsatz an Hülfsdünger inder Schweiz auf mindestens 4 Millionen Franken geschätzt wurde.