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Linie eingebürgert hat, im Laufe der Zeit und namentlich des letztenJahrzehnts auch bei der Landwirtschaft ganz gewaltige Fortschrittemachte. In Ermanglung bessern Materials ziehen wir die Handels-statistik herbei, der wir entnehmen, daß die Einfuhr land- und haus-wirtschaftlicher Maschinen sich zwischen 1892 und 1898 im Jahresdurchschnittauf 1408 Tonnen und 1'255,000 Fr. und im Jahr 1900 auf 3041Tonnen und 2'616,000 Fr. belies. Nicht viel besser ist unsere Kenntnisvon der Berwendung der Arbeitsmaschinen in der Großindustrie. Soweit es möglich war, haben wir die Zahlen sowie die Mutationen der-selben in nachfolgender Übersicht zusammengetragen:
1880: 1890: 1900:
Baumwo llindustrie:
Spindeln.
1-809,393
—
1-520,000
Handwebstühle ....
15,000
—
—
Mechanische Webstühle. .
22,750
—
—
Handstickmaschinen . . .
14,777
16,970
14,934
Schifflistickmaschinen . .
—
542
2,263
W ollindustrie:
Spindeln.
55,000
—
111,708
Webstühle.
—
—
1,600
S e i d e n i n d u st r i c:
Spindeln.
—
—
68,930
Handwebstühle ....
30,398
20,977
20,961
Mechanische Webstühle. .
3,151
7,173
13,326
Schnell-, Hand- und andere
Pressen für Buchdruck .
—
—
1,132
Setzmaschinen ....
—
—
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ü) Großbetrieb.
Mit der statistischen Erfassung des weitern Maßstabes der Leistungs-fähigkeit unseres Volkes, der Konzentration der Arbeit im Großbetrieb,ist es gleichfalls schlimm bestellt. Weder die Bearbeitung unserer Volks-zählungen noch die drei Fabrikstatistiken geben uns die nötigen Anhalts-punkte zur Ausscheidung der Betriebe in verschiedene Größenklassen andie Hand. Aus den letztem sowie den Fabrikinspektoratsberichten ist einzigdie Zahl der dem eidgenössischen Fabrikgesetze unterstellten Etablissementeund Arbeiter zu entnehmen, aus deren Vermehrung wegen zwei Gründenüber die Entwickelung des Großbetriebs und des Kleinbetriebs keine