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ooloni sind, nicht eolonns, sondern freier Lite nach dem Gesetze,weil bereits sein Großvater es war, da die Familie zu den Fiskalinen,den freien Walsern gehört, welche schon Chlodowig nach der Schlachtbei Tolbiak*) als solche erklärt und beauftragt hat, die Wälder desköniglichen Bodens auszuschulenden, wo Wieswachs möglich sei, undWaffen zu schmieden. Es giebt 1000 Aechtfreie, die demungeachtetden Todtenfall entrichten, wenn sie Fall-Huben besitzen. — Hast dudie Urkunde davon gesehn? fragte Wetzilo lächelnd. — Nein, erwiderteWalther heftig, aber ich weiß, bei welchem Anlasse und durch wen sie,nebst anderen, abhanden gekommen ist; es war, wo Hildegards Mutterim Tode lag, ihr Vater verzweifelt um Hilfe stürzte und nur einKind im Hause war. Mag die Urkunde vernichtet sein, so giebt esMittel, sie aus dem Grabe zu rufen, wie Fridolin an der Linth denTodten. (Hier erbleichte der Grundherr leicht und rang sichtbar nachFassung, während der Bucklichte ihn lauernd im Auge behielt.) Habennicht alle Gn-tnvsrs das Waffsnrecht gehabt? Hat das je ein Eigener?Zogen sie nicht mit Schild und Speer mit dem Zentgrafen zu Felde,erschienen an seinen Landtagen und waren befugt, am GaugerichteZeugniß abzulegen,,ja als sitzende Urtheiler und Geschworene beizu-wohnen? Jerontius hat ja, wie ihr Beide so gut wisset als ich,nicht blos die Litenhuob, sondern außer ihr 4 saopnLno oder 48Jucharte frei und eigen. Er ist als Besitzer von diesen freier Land-saße und Königsmann, hörig aber blos für den Hohenbüel. — Wetzilound der Maier schauten einander wiederholt an. Jetzt sagte ersterer:Du sprichst wie zu Arbon unter der Linde, Walther, am MalluS,und magst Gründe haben, so keck aufzutreten. Es ist gestern amMarkte was abgekartet worden, was schon an der Steinach oben hättezum Vorschein kommen sollen. Mir hat man mißtraut, drum wirstdu natürlich finden, daß auch ich mißtraue. Es war Bewegung dieseNacht, wie wenn der wilde Jäger in Gängen wäre, und du hastgestern auf öffentlichem gebanntem Platze, vor des Zentgrafen PfalzGewalt gebraucht und den Königsfrieden gebrochen. Du mußt alsGisel hier bleiben. — Hier funkelten des Bergers Augen und seineLippen bebten. Du handelst faul und falsch, Wetzilo, rief er, undthust unrecht, mich an gestern zu erinnern, was ich allzu lange ver-gessen habe. Du hast uns Berger schon oft gekränkt, aber jetzt greifstdu in mein Herz. Habe zu deinen Fingern Acht dabei! Du miß-brauchst deine Stellung als Vikar des Zentgrafen und willst mich
Im Jahre 498.
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