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und schwur da bei dem Stahle wohl dreimal einen Eid,von dannen nicht zu weichen bis er erlöst die Maid-Erschrocken sprach der Kleine: und schwürest du siebenmal,wirst nicht vom Kampfe kehren hinab aus diesem Thal. —
Mit Lachen Sigfrid sagte: was fürchtest du, Königlein?
Viel eher den Pfad mir weise hinan zum Drachenstein. —Erschrocken sprach der Kleine: wie gienge das immer an?
Der Drache hat uns bezwungen, wir sind ihm Unterthan.
Wer diesen Hort gewonnen, hat uns in seiner Hand,ist Herr der Nibelungen und Herr der steinernen Wand. —Hiemit da wollt' er fliehen auf seinem schnellen Roß;im Laufe Sigfnd aber an seinen Nacken schoß,und warf ihn wider den Felsen, indem er mit ihm rang,daß seine goldene Krone in tausend Stücken sprang.
Und zitternd für sein Leben sprach König Alberich :laß deinen Unmut fahren und zürne nicht über mich!
Ich sehe, du bist der erste, der auf der Erden ist,vielleicht mag dir gelingen, was du gesinnet bist.
Ich will dir treulich rathen: hier wohnt ein Ries im Hain ,der Wolfgrimm ist sein Name, der hütet den Drachenstein.
Doch ist er ein arger Zaubrer, und groß ist seine Macht.
Er wohnt dort in dem Felsen. Nimm dich vor ihm in Acht. —Das Zwerglein zog von dannen, der Sigfrid aber stand,entschlossen zu dem Strauße, hart vor die Felsenwand. —
Der Jüngling klopfte freudig an Wolfgrimms steinern Haus;sobald's der Hüne vernommen, ergrimmt er sprang heraus.
Und eine Eisenstange er trug in seiner Hand,
und fragte: welcher Düse*) hat dich geführt ins Land ?
Herauf bist du gekommen, doch daran denke nicht,daß deine Beine dich tragen nach Hause, du kleiner Wicht. —Der Ritter sprach: ein Riese war nie zum Pralen faul;der Schwabe sagt: je kleiner der Mut, je größer das Maul.
Gieb mir den Schlüssel, Hüne, zum Drachenstein, wo nicht,so wollen wirs versuchen, obs ist, wie der Schwabe spricht. —Der Riese voller Zornes erfaßte die Stange wild,und schlug mit starken Schlägen den Jüngling über'n Schild.
Der wandte ab die Streiche und Wolfgrimms blinde Wut,da wurde dieser darüber nur noch mehr zorngemut.
Alfe. Daher: „Daß dich der Daus!"