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Abschriftliche und chronologische Zusammenstellung aller Akten des amtlichen Untersuchs zur Ermittelung der Ursache des Brandes in Friedthal vom Sonntag Abend den 6. Mai 1883, sowie : Meine Erlebnisse im Friedthal von 1882 bis 1885 und ; Widerlegung der Verdächtigungen an Hand der Akten / von Jacob Roth
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folglich werde ich nicht zu hoch gegriffen haben, wenn ich sage, dieneue Straße koste mich selbst Fr. 3000. Diese Straße hat, trotz-dem sie etwas sehr Nötiges war, weil nicht einmal ein richtigerFußweg da war, sehr viel Verdruß verursacht, als ich dieselbeerstellen wollte. Es wurde besonders von Aawangen her alle An-strengung gemacht, um dieses Zustandekommen zu verhüten. Alsich das Begehren stellte, daß die Gemeinde mir einen Beitrag vonFr. 1500 verabreiche (Plan und Kostenberechnung war vorgelegt) unddann Fr. 1000 bewilligt wurden, so wurde von Aawangen einePetition an die hiesige Regierung abgelassen, um den Beschluß zustürzen, und es kam dazu, daß durch Unterschriftensammeln sovielbezweckt wurde, daß eine nochmalige Gemeindeversammlung wegendieser Angelegenheit einberufen wurde. Es wurde aber mit weitmehr Stimmen als das erste Mal am früheren Beschluß festgehalten,es stimmten in geheimer Abstimmung nicht einmal mehr so viel gegendiesen Beschluß, als Unterschriften gesammelt waren. Da HerrVorsteher Ammann entschieden Stellung gegen mich nahm und ichsogar in der zweiten Versammlung, obschon geheim abgestimmtwurde, den Saal verlassen mußte, habe ich mich geäußert, daßdieses Verfahren nicht richtig sei, welche Ansicht auch verschiedeneandere mit mir teilten. Die richtigen Gründe dieser Oppositionkann ich nicht recht erkennen, ob es teils wegen dem, da durch dieseStraße Aawangen etwas abgeschnitten wird, oder daß man eslieber gesehen hätte, wenn sein Schwager in Huzenwhl, Herr Frei,welcher auch Aspirant auf die Fabrik war, — weiß ich nicht. Nunsoll ich das, wie es scheint, jetzt noch büßen, indem mir jetzt gesagtwurde, daß die gleichen Leute in Aawangen mich seit dem Brandeauf alle Weise verdächtigen, man glaube, um mich zu verdrängen,damit der Gewünschte in Besitz komme. Man wollte diese Gelegen-heit benützen. Ob nun an diesem Geschwätz etwas Wahres ist, weißich nicht, führe deshalb keine Klage, sondern thue es Ihnen nurnebenbei kund, da Sie, Herr Verhörrichter, ja selbst hier mit HerrnVorsteher gesprochen, und da wissen Sie ja am besten, was an derSache ist. Ich möchte eben durchaus niemand ungerecht verdächtigen,und wenn man auf alles hören wollte, was einem gesagt wird, sowürde man nie fertig. Ob ich auch von Lüthi, Wirt daselbst, derdie schönste Wiese schon gerne aus der Wassermannschen Kon-kursmasse gehabt Hütte, auch bei der Polizei übel angeschrieben