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von außen her anzünden. Die Späne und Stöcke in deinHause wären ja gar nicht znm anzünden geeignet gewesen.— Daß ich mich, zu Hanse angekommen, zuerst nach alleinandern erkundigt habe, erst zuletzt aber nach meiner Iran undMutter, das bestrcite ich des entschiedensten, und das glaubtauch kein Mensch, der unser einträchtiges und herzliches Zu-sammenleben kennt. Daß wir uns in der Brandnacht zu an-gegriffen gezeigt und am folgenden Tage uns bewegt hätten, wiewenn nichts vorgefallen wäre, darüber kann ich nicht urteilen,ich denke von dieser Aeußerung nur meinen Teil.
7. „Die Mutter Anna Roth wird", wie der StatthalterAct. 20 schreibt, „als eine äußerst gescheite, unternehmendeund gewandte Frau geschildert. Bon Frau Roth läßt sich dasnicht sagen; sie genoß eine einfache, ländliche Erziehung undist still und eingezogen und bisher gut beleumdet. Das ersteHaus, das die Großcltern Roth in Straß bewohnten, sollseinerzeit auch abgebrannt sein, und es verlauten diesfalls,namentlich mit bezug auf Mutter Roth, ganz gravierende Gerüchte.
„Im allgemeinen vermutet man, die Mutter Anna Rothlvielleicht auch deren Ehemann I. Roth, Vater, der sich zurZeit in Junkholz bei Frauenfcld aufhält) habe i»i Einverständnismit I. Roth, Sohn, zur verabredeten Zeit Feuer eingelegt"(Act. 22).
Diese Aeußerungen des Statthalters erfordern es, daß ichsie etwas einläßlich behandle und charakterisiere, und ganz be-sonders mit Rücksicht auf den Brand in Straß, weil in Aa-wangen und Umgebung auch herumgcboten wurde, meine Elternhätten dabei großen Vorteil gemacht, sich von da an emporge-schwungen und nun habe man gedacht, man wolle im Fried-thal wieder ein solches Geschäft machen. Erst kürzlich habeneinige von diesen Herren sogar an einem Markttage in Wein-felden sich in verblümter, verdächtiger und gehässiger Weise überden Brand in Friedthal und besonders über den in Straß aus-gelassen -nach einem Zeitraum von 45 Jahren! Die
Niederträchtigkeit verstieg sich sogar zu der Andeutung, in Wein-fcldcn sei meinen Eltern ebenfalls ein Haus abgebrannt. Derwerte Leser wird daher finden, daß dieser Abschnitt eine be-sondere Beachtung verdient.