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Der Familienname
Als ich nun bei meinen Nachforschungen über die Schul-geschichte von Frauenfeld (Programmbeilage der thurgauischenKantonsschule 1917) auf den Namen Peter Hasenfratz stieß,veranlaßten mich die Vermutungen von Dr. Hirzel und FrauDr. Meier die Sache näher zu ergründen, und ich glaubenun beweisen zu können, daß Hasenfratz wirklich der Familien-name von Petrus Dasypodius ist.
Das Bürgerarchiv der Stadt Frauenfeld enthält unterPergament Nr. 192 folgenden Brief:
Dem Ersamen, > fürsichtigen und wysen Hern Schulthaytz undradt der Etat Frowenseld, sinen besunders günstigen Heren undoberen.
Ersamen fürsichtigen günstigen Heren min willig Dienst undGehorsamkayt embüt ich üch zu allen Zyten berait. — Demnachals ich in kurz verrückten Tagen von üch mit allem Frid geschaiden,und die Psruond Sant Michels üch als Minen günstigen, rechtenObren und Lehenheren fry resigniert oder ufgen, darby uff gutvertruwen und besundren Gunst an üch noch bisher gegen mirerfunden allen Handel in üwer Hand und Gwalt befohlen, nämlichmir oder den Minen, wo ich nit zugegen wär nach üwer er-kanntnutz und rechdunken der Anzal des Zits nach zuzetaylen vonder Pfruond güeter was billich wär. Hand ir nun als Liebhaberder Billichkait us söllichs mich lassen abschaiden mit Erbietung undVerhaissen in dem Fuog mir nüt abschlahen noch vorhalten, welchesmir besunders hat anzaigt üwer wyshait und recht ongefeltschteUrteil gegen allen und jedem insunders, nämlich dem gemainenrechten nach jedem sin Verdients und zughörigs on Hindernutzlassen verlangen und werden. Hierum fürsichtigen günstigen Herensytmal die Pfruond jetzt verliehen ist von üch als ich verston, demehrwirdigen Hern Mayster Heinrich Fer, byt ich fründlich unddemütigklich, ir wellend söllichem üwerem gemelten erbieten undzu sagen stat tun, und mich und den nüwen Kapplon güetigklich ent-schaiden, was jedem zughört, damit jedweder das Syn künde ver-walten nach synem Nutz. Angesehen das ich ordentlich und flyssiggemelte Pfruond bishar versehen hab und in alweg üwers Willensgeflyssen. Ich trüw üch hierin aller Billikait und Rechts wie ichdann vor üch öffentlich han gredt, beger nit mer dann was mirnach Anzal des Jars und nach üwerm Urtail zugehörig sy; wilgar nüt genamset noch gefordert han, usgenommen was ich inminen Kosten und Arbait han erbuwen als nämlich den Wingartenund Hanpfacker; die zwei Stuck vermayn ich billich und von rechtswegen mir ditz Jahr zuo dienen, dwyl ichs wie gemelt ist, inmin Kosten han büwen lan, sust anders alles will ich üch gern