BRUCHSTÜCKE VON FLECKS FLOIRE
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nit 5361. und auch diese striche halt ich für später zugesetzt,denn sie stehn meist dicht zusammen und alle auf i und 11 , keinerauf dem m doppelbl., das einer andern läge angehört als 1 und n.sonst ist, auch in den correcturen, keine fremde hand am textetätig. — die häufigkeit der abbreviatur d’ (ein halbringelchen obenan den stark links schräg gestellten schuft von d unmittelbar ange-schlossen, deutlich verschieden von d s = der) im in- und auslautist fürs 13 jh. charakteristisch, hauptsächlich die formworle (wand’d’n d’ine) werden gerne so gekürzt. — über diphthong oder langemvocal steht nirgends ein circumflex. — die verse sind zwar schonabgesetzt, aber die zweite zeile des reimpaars nicht eingerückt. —die allgemeine buchstabenform ist breit und mäfsig gotisch, dereindruck des schriftcharakters ist zt. dem der SGaller hs. desParz. und der Nib. (Parz. D, Nib. B), die in die mitte des 13 jhs.gesetzt wird, ähnlich, aber doch wesentlich altertümlicher : kenntja die genannte SGaller hs. die ln-ähnliche form des z gar nichtmehr, abkürzungen zeigt unsere Floirehs. mehr, das hängt mitihrem kleinen format zusammen, zum alter der Schriftbilderstimmt auch die altertümlichkeit der Orthographie und spräche desSchreibers.
Doppelbl. ii nun ist nur ganz schwach beschnitten, der schrift-körper ist dabei unversehrt geblieben, nicht so bei doppelbl. ui.dieses ist oben und unten abgeschnitten, der erhaltene schriftkörperist 12 cm lang, statt 14 cm auf den intact gebliebenen blättern,von der obersten noch vorhandenen zeile ist hier nur die unterehälfte noch sichtbar, rechnen wir diese zeile mit ein, so hat diecolumne auf diesem blatte 26 Zeilen statt 30. und es fehlen auchzwischen der letzten zeile jeder spalte und der ersten der folgen-den auf diesem blatt immer 4 zeilen des Sommerschen textes.nur auf der ersten seite unseres verstümmelten doppelblattes waren31 nicht 30 zeilen resp. verse in die spalten geschrieben, hierfehlen zwischen sp. 1 und 2 der ersten seite und zwischen sp. 2der ersten und sp. 1 der zweiten seite je 5 zeilen, doch so, dasshier von einer 27 sten zeile der spalte, resp. von der ersten der5 zeilen der lücke, noch die obersten spitzen am untern rande sichtbarsind, s. die noten zum abdruck. letzteres ist ein deutlicher beweisdafür, dass auf dieser seite tatsächlich 31 statt 30 zeilen standen, diezeilen also hier enger aneinandergerückt waren und nicht, woranman ja, so unwahrscheinlich es an und für sich wäre, denken könnte,