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volle Abschnitte aus dessen Reiseschilderungen ver-öffentlich!.
Inzwischen wandte er sich einem derberen Gesellenzu, dem Luzerner Chronisten und Dichter Hans Salat,welcher — 1498 in Snrsee geboren — als Seiler,Wundarzt. Reisläufer. Gerich.'sschreiber, katholischerHistoriker, Pamphielär und Schulmeister ein unstetesLeben geführt hatte, dessen Spuren sich im Jahre1552 verlieren. Trotz verschiedener Vorarbeiten undder unschätzbaren Mithilfe des Luzerner Staats-archivars. Herrn Theodor von Liebenau, hatte Bäch-told doch auch hier wieder Bahn zu brechen und deminteressanten Abenteurer und Schriftsteller seinen rich-tigen Platz anzuweisen. (Hans Salat, einschweizerischerChronist und Dichter ausder ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts.Sein Leben und seine Schriften. Hg. von JakobBächtold. Basel 1876. Und später: Han s S a-lats Drama vom Verlornen Sohn. Bd.36 des Geschichtsfreundes. Einiiedeln 1881.) Es istein überaus wichtiger Beitrag zur Sittengeschichte desResormationszeilalters, wie zur Litteraturgeschichtejenes Abschnittes, den wir hier empfangen, und derfleißige und gelehrte Verfasser bereitete damals vielFreude durch eine Ankündigung im Vorworte, daßer in nicht allzu ferner Zeit seinen Landsleulen eineGeschichte der deutschen Litteratur in der Schweiz„vorläufig bis zum 18. Jahrhundert" hofke vorlegenzu können. „Es scheint doch mehr als bloße Phrasezu sein — »ährt er fort —, ein solches Werk wirklichein Bedürfnis zu nennen. Wenige Länder werden sichrühmen können, treulicher als die Schweiz ihre Ver-gangenheit durchforscht zu haben. Seit neuerer Zeitfreuen wir uns sogar einer Schweizerischen Kunst-geschichte, Musikgeschichte rc. Wo aber bleibt unsereüberaus reiche deutsche Litteratur? Hosseutlich mag