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Jakob Baechtold, Professor der deutschen Litteraturgeschichte an der Universität Zürich : : geboren den 27. Januar 1848, gestorben den 8. August 1897 / / Theodor Vetter
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der Leser bald einen Gang durch die erschlossenenHallen unseres vaterländischen Schriftentums mit mirwagen!"

Aber es mußten noch gewaltige Bausteine herbei-geschafft werden, bevor man zur Errichtung dieserHallen" schreiten konnte. Ein anderes Unternehmensollte hiezu dienen: dieBibliothek ältererSchriftwerke der deutschen Schweiz undihres Grenzgebietes. Herausgegeben vonJakob Bäcklold und Ferdinand Better.Frauenfeld, Huber." In Deutschland hatte der Stutt-garter Litterarische Verein längst Aehnliches zu Tagegefördert; neuerdings hatte der rührige Verlag vonNiemeycr in Halle unter Wilhelm Braunes Auspizienin billigerer Form, aber deswegen nicht wenigerwissenschaftlich, das Gleiche für einen späteren Zeit-abschnitt in Angriff genommen; warum sollte dieSchweiz nicht Schritt halten können? Herausgeber undVerleger waren guter Hoffnungen voll und über"schätzten in ihrer Begeisterung die Größe der littera-rischen Interessen in der Schweiz und für die Schweiz,wie sie auch die Arbeit, die zu bewältigen war. kaumhoch genug anschlugen. Auch hier war Bächtold wie-derum mit dem größten Einsätze an Energie undFleiß bereit. Am Sonntag Jubilate 1877 konnte erfröhlichen Herzens das Vorwort zum ersten Band,zurSrretlinger Chronik" unterzeichnen, dieunverzüglich i» überraschender Ausstattung "am demBüchermärkte erschien.

Darf der fleißige Kirchherr von Einigen amThunersee. Eulogius Kiburger, den Rang eines Ge-schichischreibers nicht beanspruchen, so hat er doch inseinen zwölf Kapiteln der sogenannten StretlingerChronik einen reiche» Schatz von erbaulichen, fürKultur- und Sittengeschichte, Sage und Mythe bedeut-samen Erzählungen angehäuft, der wohl verdiente ge-