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Von Zürich aus ist die Vorrede zu Niklaus Ma-nuel dalierl, das Werk selbst war noch in Solothurnentstanden. Dort hatte er schon im Jahre 1873 eineEhe geschlosien, die das Glück seines Lebens aus-malte, und was der Verstorbene selbst in seitlicherStunde öffentlich ausgesprochen, darf auch hier ohneIndiskretion wiederholt werden: Bächtold fand inseiner Lebensgefährtin die treueste Genossin undverständnisvollste Helferin auch in seinen geistigenArbeiten, ohne die er das riesige Werk seines Lebensnie hätte bewältigen können.
Der Uebersiedelung nach Zürich war ein Ruf ausSchaffhauser Gymnasium vorangegangen, den er ab-lehnte; eine Veränderung konnte für ihn nur vonWert sein, wenn sie ihn in eine größere Umgebung,in einen weiteren Wirkungskreis versetzte. Zürich botihm, was es eben damals zu vergeben hatte: einearbeitsvolle Stelle an der kürzlich reorganisierten unddurch ein Lehrerinneuseminar erweiterten HöherenTöchterschule, und Bächtold setzte seit Ostern 1878 seinganze Kraft für die neue Ausgabe ein, wohl wissend,daß das Feld, das er hier betreten hatte, seinemStreben auch noch weitere Ziele bot. Es ist erstaun-lich, was er neben seinen Unterrichtsstunden inDeutlch und Geschichte, deren Zahl meist tüchtig indie Zwanzig hineinging, noch allek zu leiste» imstände war, und nur in allgemeinen Zügen vermögenwir von hier ab seiner Thätigkeit zu folgen.
Als Lehrer erwarb sich Bächtold in Zürich raschdie Beliebtheit, deren er sich bei seinen Schülern inSolothurn erfreut hatte; er verstand es meisterhaft,ohne Paihos und Schönrednerei die Aufmerksamkeitzu fesseln, seine reichen und vielseitigen Kenntnissegestatteten ihm, aus dem Vollen zu schöpfen,sein seiner Geschmack wußte stets das Bestefür seine Schülerinnen auszuwählen. Kein Wunder,