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mäler trat ihm in den Weg, und doch hatte er deut-lich genug erklärt, daß sein Lesebuch eben gleichzeitigmit und neben jener Art der Lektüre eine Stelle for-dere. Möglicherweise hat ei» anderer, der den Bäch-toldschen Gedanken wieder aufnimmt, auf der Ober-stufe mehr Glück: unserer lernenden Jugend wäre esvon Herzen zu gönnen.
Schriftstellerisch reihte Bächtold eine Gabe an dieandere. Er hatte 1879 die Leitung des Feuilletons der„Neuen Zürcher-Zeitung" übernommen und sorgte fünfJahre lang mit feiner Auswahl dafür, daß die Lesermit dem Gange der neuesten deutschen und ausländischenLitteratur bekannt wurden. Manchmal mag diele Ar-beit hart und mühselig gewesen sein, und er erinnertesich später nicht mehr gerne daran (selbst als sein ihmsonst so lieber Freund, Professor Viktor Meyer inHeidelberg, den das Todesschicksal nun fast in derielbenStunde wie Bächtold ereilt hat, ihm im Jahre 1893die hübschen „Märztagc im Canarische» Archipel"widmete und dabei aus seine Feuilletonisteuthätigkeitanspielte, verbitterte ihm das die schöne Gabe), aberjene Stellung hat ihm doch allerlei Förderung gebracht.Er begnügte sich nicht mit Anordnng des Stoffes, erwollte selbst auch seinen Beitrag leisten. Und wie manchhübsches Kabinettstück hat er in jenen Iahen den gäh-nenden Spalten, dem „Danaidenfässe" anvertraut! Wasfür eine feine Studie ist sein „Armer Mannim Toggenburg" (Februar 1882 ), wie prächtigschildert er uns ( 1884 ) I osuaMaler ( 1529 — 1599 ),den Lexikographen, als fahrenden Schüler, als Pfarr-herrn in Elgg, Biichofszell, Winterthur und Glattselden!Das konnte nur ein Mann leisten, der mit dem Ge-schick und Wissen des Forschers das glücklichste Er-zählertalent vereinigte.
Dabei brachte ihn diese Art der Journalistik inVerbindung mit einer Reih: von hervorragenden
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