Band 
Erster Band.
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eidgenössische Heere gegeneinander: die einen im Diensteder Gniftn, die andern im Dienste Heinrichs von Na-varra. AufdaS Gerüchte von einem heiligen Bunde gegendie protestantische Christenheit vereinigten sich;ur Un-tcrilüjung der Hugenoten in Frankreich mit den resor-mirten Cantonen mehrere Reichsstände in Deutschland »Je weiter die Glieder der Coalizion von einander ent-fernt waren, desto unwirksamer blieb sie r ie frecher aufder ander» Seite der bvrroinäische Bund von demNuncius zur Verlesung der Sonverainität in den ka-tholischen Cantonen selbst mißbraucht wurde, desto we-niger erreichte der Bund seinen Zwek.

So geschäftig war in diesem Zeitraume auf jederSeite der Partejgeist, daß ihn wol auch ein neuerCalender erhizte. Die Sache verhält sich folgenderGestalt: die verbesserte Zeitrechnung, welche PabstGregor XIII . im I. i;sr. einführte, nahmen im I-i;8Z. auch die VII. katholischen Lantone, so wie dieganze katholische Welt an. In Kraft ihrer Majori-tät glaubten sie sich zur Einführung des gregoriani-sche» Calenders auch in den grmeineidgenössischeu Her-schasten berechtigt, die Zürcher und Berner aber be-trachteten die Calendersache als ReligisnSsache, unddie Entscheidung einer so heiligen Sache wollten sienicht der Mehrheit der Stimmen Preist geben. Wo-durch aber wurde der Calenderzwiste znm Religionszwi-ste r Line Kircheiwnsammlung war er, die tridentini-

sche,