I. i;?4. gelang ihnen die Lntsezrmg ihrer grosse»Feinde«des LandammannS von Heim , und die Er-nennung eines reformirten LandammanS in der Per-lon Sebastian ThörigS von Urnäschen. Lang« zauderteSchreiber und Weibel mit Bekanntmachung de« Stui-menmehrS, endlich wagte» sie die Lüge: -aS Stimmcni-mehr entscheide zu Gunsten dcsLandammanns von Heim.Die Lüge erbitterte die Reformirten so sehr, daß sieden Schreiber und Weibel beinahe von der Tribuneheruntergestürzt Hütten. Sie begnügten sich endlichmit ihrer Lntsczung. Im August 1596. tratnun wirk»sich Inner-Rooden, ohne Ausser-Rooden hievon diegeringste Anzeige zu geben, Mit den andern katholische»Cantonen in nähere Verbindung mit Spanien . Hier-auf verlangte Ausser - Rooden, daß Inner-Rooden ent-weder dieser Verbindung entsage, oder den Vorschlagdazu nach Landes -Rechten und Uebungen einer gesam-ten Landesgemeine vorlege. Fruchtlos bliebe» alle Vor-stellungen: ftuchtloS auch verschiedene Tagleistunqen,z. B. im Set. r;sk. und im Jcmicr 1597. Auf dernächsten ordentlichen Landeügcmeine rächten sich >i«Reformirten dadurch, daß sie mit Mehrheit der Stim-men , anstatt der katholischen Häupter, durebweg rcfsr-mirte erwählten. Aeusserst erbittert, verliessen die Ka-tholiken ohne Eidleistung die Versammlung. Nun istes Zeit, schrien sie, daß ivir das Land theilen, undeigne Häupter über uns sczen: Den r. Mai 1597.
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