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zu wirklicher Bewaffnung verbunden. Inzwischen warin Graubündten die österreichische Uebcrmacht je längerje drükendcr gcwLrden. Der Abt Bencdnran saß wiederin dem Kloster Chnrwalden; der verbannte VischoffJohann kam wieder nach Chur zurük, und führte dengregorianischen Kalender, und Me tridentinische Kirchcn-lehre und Kirchcnzucht ein; zahlreich verbreiteten sichdie Kapuziner im Prettigau r die reformirten Predigerhingegen wurden vertrieben; in Kleven wurden dieHäuser der reformirten niedergerissen, und selbst in demGrabe ihre Leichen mißhandelt; aller Orten wurde dembedrängten Volke von den Soldaten der lezte Vorrathgeraubt. Ein Fähndrich, Namens Dalhammcr, ergriffden Stephan Niedlr, aus dem Dorfe Dalva;, sprangauf seine Schultern, und ritt auf ihm, während daßihn dxr Bediente von hinten fortgeisclte, Berg an Li-nus Luthrin. Wehrlos, hilf e und trostlos, beschlossendre Pretligaucr, wenigstens nicht ungerochcn zu sterben;sie vereinigten sich in dem Dunkel des Walde-, jedermit einer Keule; darein schlugen sie Messer, Beile undwas sie sonst von Eisen auffinden konnten. Aus derbenachbarten Eidgenossenschaft zog Lhüring Enücrlinvon Meienfcld in aller Stille ;o. Männer zusammen.Die Nacht vor dem 24. April 1621. bestimmte er zurVertagung der österreichischen Besazung. Günstig schien-er Auqcnblik. Verschiedene Hauptleute waren verreisetund einige österreichische Fahnen au- Vündtcn jn§S - Elsaß '