legt haben. Hiezu wollten sich die AbgeordnetendeK Abts nur unter folgenden Bedingungen einver-stehen: Wofern die Entwaffnung nicht zum Nach-theile der verlangten Genugthuung gereiche; wofernsie in der Stadt rg. Stunden früher geschehe; wo-fern die Kreuze und Fahnen eben so wieder aus derAbtei weggetragen werden, wie sie hineingetragenworden u. s. w. Die Abgeordneten der Stadt hole-ten hierüber nähere Instruktion ein. Den ig. Maistellten sie vor, was für Unfugen die Wachen desAbteS verübet, wie sie das Heu weggeraubt, dieWiesen abgemäht, die Kanäle verstopft, das Holzin dem Walde gefällt, die Boten arrestirt haben u.s. w. Hierüber verlangten sie Genugthuung. In dieEntwaffnung willigten sie nur unter der Bedingung,daß sie auf beyde» Seiten zu gleicher Zeit geschehe.In Betreff der Kreuze gaben sie zu, daß man die-selben zurüktragcn möge, jedoch nur die einen auf-recht , die andern hingegen liegend in den Arme»der Priester.— Einhellig gieng endlich der Schlußdcr Vermittler dahin : Am folgenden Morgen um6. Uhr soll die Stadt den Anfang machen mitSchleiffung ihrer hie und da aufgerichteten Verthei»digungswerkcr , alsdenn aber soll unqcsärnnt auchder Abt dem Beyspiele folgen , und gegenseitig alle-in den vorige» Stand gesezt werden. Hieraufdankte, in Gegenwart eines von jeder Partei ver-ordne-
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