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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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Hordrich.

Und wenn er mich auch nicht verräth; wird ernicht, meine Anschlage behindern, vereitle», in ihrNichts zürückschleudern?- und dann, wasbin ich in dem Angesicht meiner Freunde, der Seqna-ner, der Heduer? O Schimpf! einmuth-loser, ohnmächtiger, zaghafter Mann.

Lucius.

Wenn ich aber noch in dem Herzen des Juliuslese, daß er sich zu ihnen schlagen, ihre Entwürfeunterstüzen ausführen wird?

-Hordrich.

Trüg mich nicht mehr Freund! d» hast mich schon

auf den Schrofsten Theil des Felsen geführt. - -

der Abgrund ist zu sichtbar, der mich verschlingen wird.

Lucius.

Julius liebt; und dies ist alles gesagt. dieseallmögende Leidenschaft Hot schon stärkere Helden er-schüttert. - Warum schnitten sie ihm aber auch

sogleich alle Hoffnung ab? beleben sie seinHerz wieder mit neuen Hoffnungs-siralen; reizen sieseine Liebe wieder; schmeicheln sie seiner Leidenschaft;versprechen sie ihm Claudien.

Hordrich.

Kann ich es? unüberlegter! kann ich es?

Lucius.

Sie können ihn taüscken wenn er nur hofft;was liegt daran, das ersieh betrogen finde ?

Her-