Buch 
Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
Entstehung
Seite
52
JPEG-Download
 

-2 ) 0 (

Julius.

Ob ich sie liebe? welche Frage! als hätte ihreHärte, und meine Entsagung mein ganzes Herz um,schaffen, sein ganzes Gefühl ändern, mit meinenHoffnungen auch meine Wünsche ersticken können.

Hordrich.

Hie ist wieder die Ihrige, Julius! aufewig dieihrige blinder Vater! bald hättest du das Glückdeines Kindes, und das dcinige zertrümmert!,

Julius (mit Entzücken.)

Jst's möglich! lieber, gütiger Mann! himm,lisch« Erkenntlichkeit wolc ich ihnen zeigen; rein, wirich sie fühle; mehr, als mein Herz fassen kanndoch die blöde Zunge stottert; ich kann ihnennicht ausdrücken, nichts, gar nichts kann ichihnen ausdrücken.

Hordrich ( Seitwärts. )

Der arme Jüngling, wie zärtlich seine Freudeist! wie eS ihn schmerzen wird, wenn er sich betro-gen findet.

Julius.

Sehen sie Hordrich, auch die Freude hat ihreThränen ; hier rollen sie, diese Kinder unaus-sprechlicher Wollust. Eentnerschwer lag mir der

Verlust auf dein Herzen; - aber der ihrige

Hordrich, der war mir unerträgliche Last. dannwar. meine Seele gebeugt, wenn ich dachte: dein

Hör-