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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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53
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Hordrich kann ein Verräther seyn, ein Unmensch,der seine Mitbürger beherrschen, freye Menschen zuSclaven machen will. er kann sich in seinerPoßheitgroß düncken; im marmornen Gebäude wirder sich brüsten; im simren Schweiß seiner Prüderschwelgen.-

Hordrich.

DaS wollte ich nie, IuliuS! das will ich nochnicht; aber behindern, daß nicht einBürgcr der Tiranndes andern seye; sie wid-r ihren willen znm Glückeziehen; das sßGe, das selige einer sanften Beherr,schung ihnen fühlen lassen; ihr König seyn, ja; aberihr Freund, ihr Vater zugleich; sie besittet, gut,«nd glücklich machen; das will ich. Freund!

Julius ( schnell MÜckbcbend. )

O Wonne! taüschende Hoffnung, die mich berstrahlte, wie kurz war dein Lischt! wie schrecklich wirdmir deine Dämmerung! Sie wollen also nochherrschen grausamer Mann?

Hordrich.

Ja, und sie mit mir: zwischen ihnen, und mei-nem Sohne will ich dann meine Gewalt theilen; siesollen mit mir Gutes thun;- fühlen, welchgöttliche Wollust es ist, willkührlich Glücklich« ma-chen zu können. .. ", -r

Julius.

: Nehmen sie ihre Gutthaten zurück, allezurüek!-lassen sie mich niedrig , unglücklich/. aber gut, und

tugend,