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Hordrich kann ein Verräther seyn, ein Unmensch,der seine Mitbürger beherrschen, freye Menschen zuSclaven machen will. — er kann sich in seinerPoßheitgroß düncken; im marmornen Gebäude wirder sich brüsten; im simren Schweiß seiner Prüderschwelgen.-
Hordrich.
DaS wollte ich nie, IuliuS! das will ich nochnicht; aber behindern, daß nicht einBürgcr der Tiranndes andern seye; sie wid-r ihren willen znm Glückeziehen; das sßGe, das selige einer sanften Beherr,schung ihnen fühlen lassen; ihr König seyn, ja; aberihr Freund, ihr Vater zugleich; sie besittet, gut,«nd glücklich machen; das will ich. Freund!
Julius ( schnell MÜckbcbend. )
O Wonne! taüschende Hoffnung, die mich berstrahlte, wie kurz war dein Lischt! wie schrecklich wirdmir deine Dämmerung! —— Sie wollen also nochherrschen grausamer Mann?
Hordrich.
Ja, und sie mit mir: zwischen ihnen, und mei-nem Sohne will ich dann meine Gewalt theilen; siesollen mit mir Gutes thun; —- fühlen, welchgöttliche Wollust es ist, willkührlich Glücklich« ma-chen zu können. .. ", -r
Julius.
: Nehmen sie ihre Gutthaten zurück, allezurüek! —-lassen sie mich niedrig , unglücklich/. aber gut, und
tugend,