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lichern Laster; das that mein Julius nicht: in seinerersten Blüthe brannte er voll heiligen Eifers für dasVaterland; meine Grundsätze, die Grundsätze derNechlschassenheit hatten in den: noch zartenVusen schonstarke Wurzeln gefaßt; schon öfters wagte er sein Le«den für Helvetien. — Und nun auf einmahl so tiefgestürzt! von der reinsten Tugend zu der »«heiligsten,Unthat (Lebhaft.) nein, das konntest du nicht!/,Julius konnte das nicht! — die Zierde unserer Imgend, ihr Beyspiel, ihr Anführer, — Julius, einHeld, mehr dann ein Held, — ein Patriot, derLieblinge des Vaterlandes, der mich, der seine Mit/kürzer so zärtlich, so feurig liebte; — der sollte iztihr tödtlicher Feind, ihr Verräther, ein Ungeheuergeworden seyn? O nicht möglich! nicht möglich!— — doch er kömmt, er ist beschuldigt; — ge/,nug, ich darf nicht sein Vater, ich muß sein Richterseyn.
Achter Auftritt.
.. Lajus, Julius, (der mit aufgeheitertem Antlitz «eintritt«.) Divico, einige Rrieger.
Cajus.
(Beyseit«:) Diese Stirn ist nicht das B«wußt seyn des Lasters; und dennoch — (er seufzet,dann schärft er seine-GestchtSzü-e, und im erstewTdnc:)Schande deines Geschlechts! niederträchtiger Bürger!unwürdig den geheiligten Namen zu tragen. ——
Wie! du bebst nicht zurück, da du den Tempel be/teiltest, den du mit dem., fürchterlichsten Meineid
entehret?
er.-
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