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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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^ ) 2 (

Julius ( gesetzt und gelassen:)

Dampfe dieß überraschende Feuer, Freund!diese Ketten drücken nichtss sie waren für'das Vater,land bereitet. Ich bin vergnügt, noch isr der Bür,ger frey.

Valerius.

Und du bist gefesielt. Er ist durch dich freyund er beschimpft dich, der Undankbare!

Julius.

H Er ist nicht undankbar: er ist gerecht. Ich

^ habe den heiligsten Schwur, das strengste Gesetz des

^ Vaterlandes verletzt.

>f Valerius.

, Du .hast die Gefttze des Vaterlandes, seine Frey,

lr heit, das Vaterland selbst gerettet; das war dir hei,

" tigere Pflicht,

ir Julius.

Mein Gewissen spricht mich aller Schuld los;aber der einsichtlvse Mensch hat keine Götteraugrn,die die Geheimnisse der Herzen durchdringen. Diraüßerliche Hülle ist's, die uns unschuldig, oder straf,bar macht. Ich habe meine Pflicht erfüllt; derBürger wird die seinige nur erfülle», wenn er michstraft.

Valerius.

Und du »wirst diese Strafe auSstehen? harterMann! den Tod, den schmächlichsten vielleicht?

Im