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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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einen Augenblick der Natur! (er lauft auf seinen Sohn. hin , und umarmt ihn mit stummer , tiefkühlender Zärt-lichkeit. )

Julius, (noch heftiger gerührt)

Sie find wieder mein Vater!

Numejus. '

O Menschlichkeit! welch ein Kampf für dich!< alle find betroffen und sitzen unbeweglich mit gesenktenHäuptern. )

' Casus. ^

( Der sich von der Schnelle feiner Reqnnz erholt:und seinen Sobn immer umfaßt hält:) Dich mein Haß!nein, theuerster und unseligster Sohn! deinVater hat dich verdammt; aber, wäre er nichtBürger, er hätte dich gerettet. Doch wir sinderweicht; wir werden schwach; stirb als einHelvetier! bewundert, und bedauert.

' Julius.

Das werd ich; es sind keine Thränen derFurcht, in denen mein Lug in der Aufwallung des

Schmerzens zerfließt. - Es sind Thränen der

Naturfromme Thränen.

Numejus.

(Der von beedcn eine Hand ergreift:) armer Vater!wir leiden mit ihnen; ihre Schwermuth ist dirunsrige.

Casus.

Keinen Trost der Augenblick der Schwach-heit.isi vorüber. OHelvetien! O Vaterland!

' Wache;