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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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Hordrich.

( Mit starrem Blicke auf den Julius:) O Julius;werden sie jede Beleidigung si> leicht vergessen können?Sie wissen noch nicht, wie sehr ich die Urquelle ihresJammers bin.

Julius.

Sie erschrecken mich mit dieser Bangigkeit! abersagen sie mir alles; sie würden mir nichts sagen können,daß ich ihnen nicht schon gerne vergeben habe.

Hordrich.

Ich habe sie auf lange elend Vielleicht aufimmer untröstlich gemacht; ewigen Kummer und Un-mut!) in ihre Seele gebracht. O meine armeClaudie! der Schmerz, die Reue hemmen mirdie Zunge. (Er lehnt sich sprachlos, und schluchzend aneine Scene.)

Julius.

< Beyseit«:) Was sagt er ? Claudie- Owie schlägt mir das Herz, und wie unordentlich schlägtes! wie stark jtzt, wie geschwind! undjtzt, wirmatt, wie bänglich, wie zitternd!

Hordrich. i

(Mit geschluchzeten Worten - ) O meine Tochter!ich kann sie ihnen nicht mehr geben; sie ist entführtihre Verlobte, in der Gewalt eines anderen.Ich muß ewig undankbar, ewig sträflich gegen ssc seyn.iLr bleibt mit stummem Schmerzen gegeu-ieLrde-ebeugl)

Julius. ,7

( Sank indessen betäubt, und mit matt bangende,»Haupt an den DaleriuS hingelehnt; die Betrübnißihn alles Kenntnißes beraubt.)