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Valerius.
(Hält zärtlich den einen Arm um den wankenden ?eibdes Freunde«geschlungen.) O Schwester! o Freund!verhaßte Nacht, wieviele armselige beleuchtet deindumpfes Liecht.'
Julius.
(Ergreift schwächlich HordrichS Hand, und drückt fiewehmüthig in die srinige:) Sie sind ihr Vater; —auch ste leiden unsäglich. —— Ich muß es sehen,und zu schwach seyn den sengenden Schmerz zu lindern.
Hordrich.
Ach hassen sie mich nicht! fluchen sie mir nicht! —Von heilsamer Neu« durchdrungen wollte ich die letztenStunden meines Daseyns mit Wohlthun bezeichnen;den Freund, und das Kind glücklich machen; ihreHände in einander legen, und die VLlle himmlischerWonne über sie herbitten; — aber, unglücklicherVater, und Freund ! ein höllischer Bösewicht — —noch verruchter als ich , mein Verführer, Lucius hattefle entführt; invie Hände desDumnvrip geliefert.
Valerius. ^ ''
Er ist bestraft! ich sah den Greuelmenschen imschwarz eiternden Blute sich walzen > und unter scheuß-lichen Flüchen die vergiftete Seele ausspeyen. Aufdrm schnellsten seiner Pferdte entfloh er aus dem La-ger. — Ein Pfeil stürzte ihn. Gähling war er mireinem grimmenden Haufe der Bürger umzingelt;hundert Dolche auf ihn gezückt. — Noch raffte erdrn Rest seiner Kräfte zusamen; stund von der Blutrie,feinden Erde auf; siel wüthend in den Schwärm sei-ner Feinde. — Schrecklich waren seine Stösse, bis
er