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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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127
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er endlich vor Mattigkeit, und Wunden darnieder> fiel. der Lastermensch starb noch mit dem Muthedes Bürgers.

Julius.

. Das Ungeheuer hatte nur ein Leben; ein Tod

war zu gering für so viele Schandthaten.

Hordnch.

Gerechtes Derhängniß! dein rächender Arm hebtsich auch schon über mich.

Julius.

Mein Freund! sie dürfen noch hoffen; die Hitzedes Volkes ist durch den Tod ihres Verführers gemiUdert. Mitleid stand auf allen Gesichtern;der Bürger kann die Regungen seiner vorigen Liebenicht vollends ersticken; auch die Haüpter durch soviele Unfälle ertattert, durch unser Flchen gerührt,scheinen nicht unerbittlich; sie werden ihre Verurihri»lung derWillkuhr des Volkes heimstrllen.

Valerius.

Ja gewiß, mein Vater! alles ist gerührtalles -- so gar der strenge Numejus ist es: Daß ein Vater den Sohn verdammte ( Sprach er,und eine Thräne zitterte im weinen verwöhnten Am,, ge) War hart, aber Pflicht; aber daß der Vater

» durch den Sohn, der ihm sein Daseyn, sein AU,, les schuldig ist; durch den Sohn verrathen sterbe, das scheint unnatürlich; " Das Volk soll rntscheüden. - und O! es wird ihrer gewiß schonen, meinVater!

Hordrich. .

Zu spät, liebe Freunde! ich habe die Rache der' Götter, und des Vaterlandes selbst übernommen.

Im