komme Licht und SonnenwäMe tstneili. Die Seiten-wände seyen senkrecht abgeschnitten und im Hinter-gründe rage ein niederes Felsstück wie ein Tisch her-vor. Kurz , die Höhle gleiche einer recht bequemenWohnung." Frau Ziminermanu untersuchte nun selbst,fand: daß Jakob nicht ohne Ursache sich gefreuethabe, und noch am nemlichen Tage nahm sie dieneue Wohnung in Best;.
Mit geschickter Hand räumte Jakob die Dor-nenrwcige und die Ranken der Brombeergesträuchehinweg, welche am Eingänge der Höhle lagen, undsäuberte die Höhle selbst von allen Unreinigkeiten.Dann schnitt er zarte Tannenzweige ab, legte sieSchichtweise auf den Boden, und langes Schilfdarauf,' welches er an einem Teiche, nahe bey demWalde entdeckt hatte. Auf das Schilf streute erdann dürres Buchenlaub, welches Lisette in derSchürze sammelte. Um erhöhtere Kopfkissen zu ha-ben, band er, auf den Rath seiner Mutter, einen-Arm voll Schilf in ein Bündel, und schon am Abendwar die Lagerstätte fertig, die freylich nicht so weichwar, als ein Federbette, aber doch immer vor einemLager auf der bloßen Erde viele Vorzüge hatte. Dererste Gedanke Jakobs beym Erwachen am folgendenMorgen war: wie man eine Thüre verfertigen könne,um die Höhle Nachts zu schließen. Langes sann er