Inzwischen liess die helvetische Regierung unter Anfüh-rung eben desselben General Andermatt, der auch wäh-rend der Regierung des Rcdmgischm Senats das Ober-kommando geführt hatte, nach den Waldstadtcn helveti-sche Truppen vorrücken. Eilig beschloß sie die Wieder-herstellung des Eliten-Dienstes, nämlich durch ganzHelvetica! die Bewaffnung eines Mannes aufsedeS Hun-dert Activburgcr. Schlechten Erfolg hatten alle ihreMaaßnahmen. Zur Eröffnung neuer, sicherer Finanz-quellen, gebracht ihr an Truppen; zu wirksamer Anf-mahnnng der einheimischen Truppe», gebracht ihran Unterstützung von Seite der auswärtigen. Beygänzlicher Unbehilflichkeit, wendete sie sich am r.Sept. rgor an Frankreich um gütige Vermittlung;den General Andcrmatt aber beschränkte sie für ein-mal bloß auf VcrtheidigungS-Maaßnahmen.
Nach Wiederherstellung der alten Ordnung derDinge in den demokratischen Kantonen schmeicheltenfleh mit Wiederherstellung wenigstens einiger Elemente,der alten Ordnung, besonders aber mit gänzlicher LoS-reißung von der Helv tischen Central-Rcgierung, auchehmalige aristokratische Hauptstädte. Theils zur Nie-derdrückunq des altföderalistischen Geistes in Zürich ,theils zur Abschneidung der Gemeinschaft zwischen denWaldstädtm und den Zürchem, schickte von Zug ausGeneral Andermatt sechs Compagnien näch Zürich :«ich einigen Wortwechsel aber kehrten diese Compag-