Vorwort.
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volution und des Kaiserreiches an die Spitze kommen. DieseMänner aber sind Greise, welche als Heerführer niemals zu jenendes ersten Ranges gehörten, und denen die Erfahrung derjenigendeutschen Generale, die wider sie und deren Herrn, den KaiserNapoleon, gekämpft haben, gegenüberstehen würde. Sollteallen militairischen Talenten, die sich ohne Zweifel unter denfranzösischen Soldaten befinden, ein schneller Weg, Anführer zuwerden, sich öffnen, so müßten Verhältnisse eintreten, wie in derRevolution. Die Soldaten müßten ihre Offiziere selbst wählen;ein Wohlfahrtsausschuß oder ein Directorium müßte Männer,welche ihr zwanzigstes Lebensjahr nicht viel überschritten, aberGenie bewiesen haben, an die Spitze von Armeen stellen können.Das aber würde bei dem französischen Heere, wie es jetzt untereiner geordneten Regierung besteht, und bei welchem ein Beför-derungssystem herrscht, das revolutionairen Mustern himmelweitferne steht, sicherlich nicht geschehen, und die Feldherrengenies,wenn es deren giebt, würden nicht zum Staunen der Welt ur-plötzlich aus dem Dunkel hervorschießen, wie dies von 1792 bis1796 in der That sich ereignet hat.
Man braucht daher über die Zukunft Deutschlands selbst indem beklagenswerthen Falle, als ein Krieg mit Frankreich aus-brechen sollte, nicht überängstlich besorgt zu sein. Dafür sei denFranzosen der Ruhm zugestanden, daß sie, daß besonders Na-poleon, in der Kriegführung eine wesentliche Umwälzung her-vorgebracht haben. Diese Umwälzung ist vollendet, und die ausihr gewonnenen guten Ergebnisse sind Eigenthum ebensowohl derDeutschen als der Franzosen geworden. Interessant gewiß mußes sein, den Gang zu verfolgen, den diese Umwälzung genommenhat, ihren Ausgangspunct zu beleuchten und sie bis zu ihrem