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Die Soldaten der französischen Republik und des Kaiserreichs / Hippolyte Bellangé
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, Die Soldaten der kepublik !

mehrt, und es sollte jede Halbbrigade 2431 Mann stark sein. Da !man nun 198 solcher Halbbrigaden schuf, würde man 481,338 Jnfan- !

teristen mit 1188 Geschützen gehabt haben, woran aber in den ersten ^

Monaten des Jahres 1793 weit mehr als die Hälfte fehlte. Auch die !vierzehn Bataillone leichte Infanterie wurden in Halbbrigaden verwan- ^delt. Diese neue Organisation veranlaßte nothwendig eine Veränderungin den Namen der Grade. Die Obersten, welche nun statt eines Re-gimentes eine Halbbrigade commandirten, hießen Chefs der Halbbrigade,die Oberstlieutenants Bataillonschefs. Der Brigadegeneral trat in dieStelle des ehemaligen Brigadiers in Betreff der Verrichtungen, und andie Stelle des ehemaligen Marechals-de-Camp in Betreff des Rangesund Grades. Die Generallieutenants hießen jetzt Divisionsgenerale, undes entstand die eigentliche Division, bestehend aus zwölf bis fünfzehnBataillonen, acht bis 12 Schwadronen, und einer Batterie, ungerechnetdie Bataillonsgeschütze. Ein Divisionsgeneral, zwei Brigadegenerale,' einGeneraladjutant und zwei Adjutanten, ein Hauptmann vom Gcniecorps, !

ein Arkilleriehauptmann und ein Kriegscommissär machten den ganzen !

Generalstab einer Division aus. Durchgebildet wurde jedoch diese wich- '

tige Veränderung, welche ein wesentlicher Vorschritt war, nicht sogleich. ^

Mehrere Divisionen bildeten eine Armee, welche, statt früher in der z

Schlachtordnung aus zwei Linien zu bestehen, nun bald in den linken !

und rechten Flügel, in die Mitte, und in die Reserve eingetheilt wurde. !

Die Kavallerie wurde vermehrt, aber sie erhob sich nicht viel über dieMittelmäßigkeit. Insbesondere stand es mit den Dragonern schlimm,Pferde und Mannschaft waren ungleichartig, die Spitäler füllten sich,und man gab dieser Waffe den Spottnamen „hölzerne Säbel". Auchdie reitende Artillerie wurde vermehrt, und konnte der Kavallerie in !größerer Masse als bisher beigegeben werden. Es bedarf kaum der !Erwähnung, daß durch das oberwähnte Durcheinanderwerfcn der Frei- >willigen und der Linie die Organisation der Infanterie nicht vollendet,sondern für den Anfang eher gestört war, und daß es der Feuertaufeblutiger Feldzüge bedurfte, um ihr Gleichartigkeit zu geben.

An solchen Feldzügen nun fehlte es wahrlich nicht. Die Stellungender Franzosen im Anfange des Jahres 1793 waren nichts weniger als