und des Kaiserreichs.
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Erbprinzen von Hessen-Homburg, die nun zu beiden Ufern derSaone vorrückten. Am 18. März schlug der Erbprinz den MarschallAugereau bei St. Georges, am 20. bei Limonest und warf ihn bisLyon zurück, in welcher Stadt die Oesterreichs am 21. März des Mit-tags einzogen. Um dieselbe Zeit blokirte General Marchand nochGenf und trat erst am 23. März auf die Kunde von dem Falle vonGenf den Rückzug an. General Bubna, dessen Corps durch verschie-dene Verstärkungen bis auf 10,000 Mann angewachsen war, brach un-verzüglich zur Verfolgung auf, und am 20. März rückten die Oester-reich» unter Klebelsberg in Chambery, der Hauptstadt von Savo-yen ein. Der Erbprinz von Hessen-Homburg hatte schon amTage der Uebergabe von Lyon den Feldmarschall-Lieutenant GrafenIgnatz Hardegg über Bourgoin und La-Tour-du-Pin entsendet, umdie Verbindung mit Bubna herzustellen, und um dem General Mar-chand die Rückzugslinie abzuschneiden.
Augereau hatte sich hinter die Jserc zurückgezogen und am 2.April entriß ihm der Erbprinz St. Romans, den einzigen Uebergangs-punkt, welchen der Marschall noch am untern Theile dieses Flusses be-saß. Das Armeecorps des Feldmarschall-Lieutenants Bianchi, welchesbei St. Romans gesiegt hatte, bezog darauf Cantonnirungen, und essielen an der untern Jsere bis zum Ende des Krieges keine nennens-werthen Ereignisse weiter vor.
Graf Ignatz Hardegg war am 27. März zu Les Albrets, demScheidungspunkte der Straßen nach Grenoble und nach Chambery ein-getroffen und bewirkte am 29. die Herstellung der Verbindung mit dem 'Corps Bübnas. General Marchand zog sich nach Montmelian zu-rück und eine Seitencolonne, die er nach Pont-de-Beauvoisin gesendethatte, ging, von Hardegg ernstlich bedroht, nach Chirens auf derStraße nach Grenoble, wo sie indeß doch von diesem unternehmendenHeerführer erreicht und zum Rückzüge auf Voreppe gezwungen, hieraber am 2. April von dem Feldmarschall-Lieutenant Wimpfen') ge-
il Graf Hardegg hatte die Bestimmung erhalten, über Lyon nach dem rechten