und des Kaiserreichs.
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Eine der ersten Maßregeln Napoleons nach seiner Rückkehr aufden französischen Thron war, daß er am 13. März alle Generale undOffiziere verabschiedete, die seit dem 1. April 1814 angestellt wordenwaren und den Dienst zur Zeit der ersten Coalition gegen Frankreichverlassen hatten. Es wurde diesen Individuen befohlen, sogleich dieAbzeichen ihres Grades abzulegen und sich in ihre Heimat zu begeben.Das war eine der Armee willkommene Maßregel, denn nichts hatte siegegen die Bourbonen mehr erbittert, als diese Anstellung so vieler Of-fiziere, die entweder niemals in ihrem Leben, oder aber im Dienste desAuslandes gefochten haben. Auch löste Napoleon die Schweizergardeder Bourbonen auf und erklärte, daß die Bewachung des Souverainsvon Frankreich niemals einem ausländischen Corps anvertraut werdensolle.' Daß Napoleon seine herrliche Garde wieder herstellte, bedarfkaum erst gesagt zu werden; sie bestand aus 36,000 Mann') mit 72Geschützen, denen im Felde noch 68 von der Linie beigcgeben wurden.Indessen wurde diese Formation nicht vollendet, wenigstens befandensich bei der Armee, die Napoleon in Person befehligte, nach Gour-gauds Bericht nur 20,920 Mann mit 96 Geschützen. 2400 Mannvon der Garde wurden in die Vendee, wo eine Empörung zu Gunstender Bourbonen ausbrach, gesendet.
Bei dem Linienmilitair stellte Napoleon die von den Bourbonenabgeschafften alten Nummern der Regimenter wieder her. Die franzö-
>) Genauer:
Alte Garde. Drei Regimenter Grenadiere .... -1878 Mann.
Drei Regimenter Jäger. 1878 —
Junge Garde. Sechs Regimenter Tiraillcure .... 9732 —
Sechs Regimenter Boltigeure .... !>733 —
Infanterie. 29,220 Mann.
Vier Regimenter Grenadiere und Jäger zu Pferde,
Dragoner und Lanciers. -1880 —
Gensd'armerie. >50 —
Artillerie. >500 —
Sappeurs. 250 —
Train.,. 200 -
Hauptsumme 30,200 Mann.