Ds iliii-roͤte vñ warent gar zierlich. vñ diezwen engel bereiten den fronaltargar ſchon. darnach kam ein groſſemenig ð engel die fůrtẽ ſant Michgel der leücht vil ſchoͤner dann derſunnen ſcheine. darnach kam vnſerlieber Iheſus criſtus ein gewaltiger got mit einer groſſenſchar auchmit groſſer ſchonheit als ſeiner herſchafft wol zymbt vñ begieng dasampt mit groſſer andacht vñ wirdigkeit. do nam ein engel das bůchvnd trüg es für vnſern herꝛen Jheſum Criſtũ vñ neiget jm ſchon. doküſt er es vñ wincket dẽ engel mitðhand vñ weiſt n ʒů keyſer heinrichder lag in ſeiner andacht vnd betetandechtigklich do ſtůnd der engelfür den keyſer mit dem bůch. do er-ſchꝛack ðkeiſer vñ meinet er wär mitwirdig das bůch zeküſſen. do griffm dengel auff ſein hüff vñ ſpꝛach.keiſer ſtand auff vñ nym̃ die gnadevo got dañ er ver günnet ſy dir. doſtünd der keiſer auff vñ hielt im derengel das bůch biß er es küſte Vndalſo ward ð keyſer hüfloß. das heter geren durch gotz willen. ¶ Indvorgenannten ſtat Sepaus geſchach ein wunder. wañ der berg ligtdas das waſſer üiberal darũb geetvnd anſant Michels tag des hey-ligen ertzengels thůt ſich das waßba z zweien male auf das dz volck
indurch müg gegeen Do nun dieſtat alſo groß ward durch des heyligen ertzengels ſant Michaels eredo kam ein fraw die wolt auch indas münſter geen. die gieng ʒů der
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ſelben zeyt mit eimẽ kinde des ſolt ſybald geligen. vnd diſe fraw giengeauch mitt andern menſchen zů derkirchen. do kam das moͤꝛe mitt eimſturmwind her wider. do erſchꝛackdas volck gar ſer vñ flohen alle andaz land dañ allein die fraw nit dieſchwanger was mit dẽ kind mochte nit gefliehen. Aber ð lieb herꝛ vñertzengel ſant Michael ð behuͤt diefrawẽ das jr nichtz geſchach dochſy ward võ dem moͤꝛ gefangen. vñvoꝛ groſſem ſchꝛecken gebar ſy daskind mitten in dẽ moͤꝛe. do nam diefraw daz kindlein an den arm vndſeügt es vnd ruͤffet ſant Nichaelmitt groſſem ernſt an. do thet ſichdas moͤꝛ wider auff vnd die rawgieng froͤlich mitt dẽ kind auß demmoꝛ vñ dancket got dẽ allmechtigẽvnd dem liebẽ ertzengel ſant Michael mit groſſem ernſt ſeiner gnadẽ.¶ Es ligt ein ſtat nahent bei Conſtantinopel do eret man etwen diegoͤttin Veſta. Es iſt aber nun einkirchen do die iſt in ſant Michaelseer geweihet vnd heiſt MichaelisDo was voꝛzeyten ein man ð hießAquilinus den kam ein heiß vieberan. do gab jm ein artzet ein tranckvñ meinet er ſolt dauõ geſund werden. do warde er als kranck das erweder eſſen noch trincken mochte.vñ do er ſich nun des lebens gantzverwegen het. do hieß er ſich zů derkirchen tragen vnnd het ein veſtenglauben er ſturb oder aber er wur-de geſund. vnd do er in der kirchenwas do růffter ſant Michael mit* a ij