Non ſaut ägotgar lieb vñ was ein criſtin dieſpꝛach zů den mãnen die die heyligẽleichnã trůgent. Ir ſoͤllent in meinhauß geen vñ darjnn eſſen. vñ dieweil ſy aſſen do ſtal ſy jnen die zwẽleichnam vñ begruͤb ſy got dem allmechtigẽ ʒů lob vnd ere biß der zeitein weyl ver gienge. do wurden ſybegrabe zů ſant Dyoniſio. do thetgot groſſe zaichen durch ſy. ¶ Zůden zeytẽ was Regulus biſchof dẽthet got ð dꝛeyer heyligẽ tod kundtdie weil er meß ſange. Vñ do er diezwelſpoten nennet als recht iſt donennet er dyoniſiũ ruſticũ vñ eleu-therium vnder ſeinẽ danck. wañ erwißt dannocht nit dz ſy ertoͤdt waren vnd er vermainnet ſy lebetẽ no
ch Do ſahe er ein creütz auff dem al h
tar ſteen. vnd ſahe auff dem creütʒdꝛeyſchoͤn weyß tauben ſitʒen. vndſahe an jren pꝛůſten mit klugen bů-chſtaben ergraben ð dꝛeyer namendyoniſius. ruſticus.vñ eleutheriusdo verſtůnd er wol dʒſytod warẽvnd jr plüt hetten ver goſſendurchgot. Darnach do bawet man dyoniſio ein münſter vñ fürt mã mar-melſtein dar zů von dẽ moͤꝛ die waren vaſt koſtperlichẽ vnd machetẽein redlich münſter mit groſſer ge-zierd. vñlegetẽ manigẽ ſtein darander ye einer dre becher lind geſtuͤnd. Nũ het ein reicher 97 5auch einen ſtein an das münſter gegeben ð geſtůnd auch dꝛeyhundert
oð mer pfund. der ſelb kauffmã het he
ſein gůt mit wuͤcher gewũnen, darumb was d ſtein got vnmar Vnd
Dyoniſiodo man das münſter ſolt weyhen.do kamen vil biſchoff dar vnd eindull kam auch heymlichẽ indie kirchen des nachtz vñ lag darjñbiß ʒů mitternacht. Do ſahe er vilengel in dʒ münſter kõmen die wa-ren reilichẽ beklaidt vñ trůgẽ klare
y liechter in jren hendẽ vnd pꝛachten
zwen engel weyrach vñ weichpꝛũnen vnd kam auch vnſer lieber her:jheſus criſtns dar ð weihet dz minſter gar ſchon. vñ die ein abſeytenließ er vngeweyhet in der lage deswuͤchers ſtei. darnach gieng vnſerlieber herꝛ zů dẽ anſſetzigẽ vnd ſpꝛach zů jm die ſolt den biſchoffmoꝛgẽſagen ſy ſoͤlennit weihẽ. ich hab dʒmünſter geweihet dañ die abſeytẽab ich nit geweihet. wãn es ligtein ſtein darjñ der iſt mit wůchergewũnen des wil ich nit vnd hießjn verkeren. vñ hieß dieſelben 155ten weihen das dz volck den ablaßalle jar von dẽ biſchoffenhab. Doſpꝛach der auſſetzig herꝛ ſy werdenmir nit gelaubẽ. do nam vnſer herꝛden auſſetzigen bey dẽ har vñ ſchittet jn miteinander auß ſeiner haut.do ward der auſſetzig rein vñ wolgeſunt Do ſpꝛach vnſer herz. wenndu moꝛgẽ die haut zaigeſt ſo gelaubet mã dir wol. damit verſchwande vnſer herz. Vnd do der tag auffSuden gieng der man mit freü-den dar zů dem biſchoff vndſaget
innen wie jnen vnſer her: embotent vnd zaiget jn ſein haut da wurden die menſchen alle ſto vnd lobe-
ten got vndnamen des wuͤchers