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1 Wenger ene*
. 2Dns Trxulndich wolgehabẽ vmb der junckſtawen tod ich will dich jr wol ergetzen ich dich ʒů einer frawen habenvnd will dich an mein ſeyten ſetzendothet ſy ſo ſchmalichẽ darab daser ſy ʒů tod erſchoß voꝛ groſſem ʒoren. da ſůr jr ſelzů den ewigen freuden. Do was ein gůte junckfrawvnder inen die hieß Coꝛdula die ſoꝛcht den tod ſo 75 das ſy ſich in dzſchif verbarg biß an den dꝛittẽ tadarnach do was jr ſer laid das ſyfich nicht mit den andern junckfrawen het laſſen toͤdten. Vnd giengmit willen zů den heyden. da ſtacheiner ein ſchwert durch ſydo fuͤr jrſeel auch in den hymel zů got dẽall-mechtigẽ vñ ʒů allehymeliſchẽ hoͤ-vnd kam auch zů den andern ſunckfrawẽ. Do begieng man ren tanit. do erſchin die unckfraw einesmals einer klußnerin in gꝛoſſer klarheft vndſprach zů ſr. Ich hieß Coꝛdula vnd bin der eyl auſent junckfrawen eine. vñ ward an dẽ dꝛittẽ
ſhrwthurch doch el V
ſchwert durch ochẽ. darũb heyſſemeinẽ tag legen des nächſten 8arnach. darmit do verſchwandſy vnd dieklußnerin thet daz kundtEin reicher abbt kam zů koͤlen ʒů einem kloſter vnd batt die äbbtiſſmdurch got den herr dag ſy m einengantzen leichnã gãb von den heyli-gen junckfrawen vñ er gelobt deräbhtiſſm er woͤlt der junckfraeinẽ ſilberin ſarch laſſen machẽ. vñwoͤlt ſy darein legen. vñ woͤlt auchden ſarch auff jren altar ſetzen. vnd
blatdie abbtiſſmn gab jm ein junckfrauẽdo ward er auß der maſſen fro. vñ—. ſyleiplichẽ zů ſeinẽ lloſter. vñegeet ſy in einẽ hültzin ſarch vñ ſetztſy auff dẽ vnd do ſyein jar in demſarch was gelegẽ do ſungẽ die bꝛůder mettin ander eylfftauſent jũckſtawẽ abend. do ſahe der abbt vñdie bꝛüð all ein ſchoͤnejunckfrawenvon dẽ altar herab geen die naigetſich voꝛdẽ altar vñ gieng hinwegdo ſůchet ð abbt vñ die bꝛuůder dieunckfrawẽ vnd fundẽ jr nicht. dokamð abt wider gen Roͤlen vndſaget wie jm geſchehẽ war mit derſunckftawe. Do ſicht mã die junckfrawen vñ man fand ſy an jrer voligen ſtat. do batt der abt aber dieäbbtiſſm vm̃ein ſunckfrawẽ. vnd
g gelobet jr daer wolt ſreinẽ reichen
ſarch machẽ laſſen aber man woltſy im nicht geben. ¶ Exnes malswas ein müinich in einẽ floſter derhet die eylfftauſent unckftauẽ garlieb vnd dienet jn auch fleiſſigklich
nd eins mals ward er gar ſiechdo kame ein ſchoͤne ſunckfraw zůim. die ſahe er gern vnnd ſyſpꝛachz m Kenneſt du mich nicht do ſprach er nain. Vnd ſy ſpꝛach. ich binder lunckfrawẽ eine die du lieb haſtdu ſolt dich vnſers lons nicht ver-zeyhen vnd ſolt vns hendePater noſter ſpꝛechẽ. tůſt du daz ſowollen wir dir geſellſchafft laiſtenan dein letſten zeytẽ. vñ woͤllẽ dichauch troͤſtẽ. damit verſchwand ſydo ſpꝛach er die Pater noſter mittgange fei. vñ doer ſter ben wolt
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