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Hie hebt sich an das wintter teil der heiligen Leben : [Der Heiligen Leben : Winterteil]
Seite
XXXIXr
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Das Ekkixbiß das ſynymerkraffthetten. daslitten ſy gedultigklichẽ vnd lobtengot in jrer groſſen kranckheit Darnach hieß jn der richter lüberalchßineliechter vnder jr negel ſteckẽ hieß jn riemẽ auß jrẽ rucken ſch-neydẽ. ließ jn alen in jr hend vndfuß ſtecken. Do halff jn got das diealen auß jren hendẽ fuſſen ſchußſen vnd fůrent in die heyden ertoͤdten jr vil. das thet dem richtergar ʒoꝛn. gebot man ſolt ſy in ðgroſſen keltin ertrencken Do bandman jn ʒwen ſtein an jr helß vnndbꝛacht ſyauff das waſſer. do wasgot der ewig vater mit jnen daz jndie ſtein von den he ſen kament.ſy kamen auff einen groſſen ſtein ðfloß mit jn an das geſtadt daz thetdem richter aber ʒoͤꝛen. darnach danamẽ ſydie heyden vnd ſetʒten ſy inein wallendes bley. do halff jn gotaber das das bley auß dẽ keſſelfůr. verbꝛennet mangẽ heyden. vnddem richter ſpꝛang ein aug auß dzer daran erblindet. do hieß ſyð richter voꝛ groſſem zoꝛen in heyß oͤlbech ſetzen. do halff jn aber got derallmechtig daz jnen nye kein laid ge

ahe do waz der richter ſo zoꝛnigdarumb das ſynitt ſterben woltendas er voꝛ zoꝛen in heyß bech vielvnd ſtarb darinn vnſeligklichẽfur ſein ſel in die ewige verdamnußdar noꝛ vns got der allmechtig behüt · Vnd do der keyſer hoͤꝛet das drichter tod was. do was ſm ſer latde vmb jn. gebot voꝛzoꝛen dasman die heyligẽ mañ ſolt enthaubt

blat

ten. das volbꝛachtent die dienerlieſſen ſyalſo ligen wie ſyenthaubtwaren do fůren jre ſelen den ewigen freüden. Nach dem erſchin derengel gottes einẽ alten mann vndſpꝛach ʒů jm du ſolt die heiligẽ maCriſpinũ vnd Criſpianum in deinhauß begrabẽ. das thet er namſein haußfrawẽ mit m. vnd ſy troͤẽſten ſich gotes des allmechtigẽkament ʒů den heyligẽ leichnã vndhüben ſy auff vnd trůgent ſy heymda warent ſyſo ring ſy vermainten ſy trůgent ir nicht. vnd bꝛachtẽſy an ein waſſer. do bꝛacht ð engelgottes ein kleins ſchiflin. daraufflegten ſy die heyligen leichnam dafür das ſchiflin ſelber on aller menſchen hilff ʒů dem mãnes hauß. dowurdent ſy gar fro. vnd begrůbendie heiligẽ leichnam mit groſſer andachte. Darnach über vier iar danun der criſtenlich gelaub weyt gebꝛaitet ward. do gruͤb man ir hey-liges gebain auß. do geſchahen vilgroſſer wundzaichen da wurdentvil menſchẽ geſundt irenkranckheyten. das erwurben die heyligenvmb got von irer heyligkeyt wegeVnd da die criſtẽ menſchẽ die wunderzaichẽ ſahent. do machtẽ ſydenheyligẽ ein ſchoͤne kirchen. vnd lagten ſy mit eren darein es kamentvil menſchẽ dar. den thet got vil genad vm̃ der hepligẽ willen. Bittenwir nun die lieben heyligen das ſyvns vmb got erwerbẽ heyl vnſersleibs der ſelen Amen.

Von ſant Symon vnd indas.