er heylig her ſunt Pꝛiminus
Das luiwas vaſt võ edlem geſlecht gebo-ren vnd vater vñ můter ʒugent jnauf die goͤtlich gerechtigkeyt. wañwaren gůt criſten vñ hetten goteb vñdtentẽ jm mit fleiß tag vndnacht. mir beten faſten wachen vñnit vil ander gůter libung. das leruten ſy jren ſun auch. vñ lieſſent jngen ſchůl do lernet er gar wol. Domin ʒů ſeinen tagen kam do wei-et mã jn ʒů eim biſchoff do pflagdes ampts mit groſſer würdig-eyt vñ was gar die nůͤtig. vñ diemenſchẽ ereten vaſt. do gedacht eran die zeytlichẽ ere darmit man dieewigẽ ſeligkeit verleürt vñ gedaht
n. ich will ſy fliehẽ. vñ gieng heym
ich auß dem land darinn er ein bi-hoff was. vnd legt arme kleid an
vnd gieng als ein elender pilger võ
nlande in das ander. vnd ſůchetweanigrö vñ het gern ein heimlichgemach gehabt do er got allein1 cht haben gedient. vnd kam võm willen gotes gen Schwabẽgen Coſtentz do fand er ein wilde0 vnder ð ſtat an dem ſee dar-n was nye kein mẽſch kõmen. Die
Quite was eines herꝛen der ſaß in05 wabẽ. das ſagt man ſant Pꝛieupnde gieng er hyn ʒů dem her-
bate jn das er im ver gün
das er ein wonung do machte
er got dem herꝛen deſterbaß gebewenmöcht das er laubet 1een mit gůtem willen des dancket3 mit groſſer diemůtigkeyt vñſchyd võ jm vñ kam in die aw. Vñ
latdo er darein kam do wazes vol vnʒifers võſchlangẽ kroten edechßenvñ ander vil gewürmb das er ſein
fůß kaum geſetʒen kunde. do er das
ſach do knyet er nið auff ſeine knyevnd hub ſein hend auff zů got demherꝛen vnnd ſpꝛach. O gewaltigergot von hym dir muͤſſent all crea-tur vndertenig vnd gehoꝛſam ſeingib mir den gwalt das mir das gewürmb von diſer ſtat muͤß weichen. vnd als bald er das gebet geſp-rach do hůb ſich das gewürmb zůhande auß ð aw vñ ſchwam überden ſee dʒ mã das waſſer voꝛ würmen kaum geſehen mocht. das weret dꝛey tag aneinander. vñ die awward rein das er niendert kein vnʒifer mer ſahe. des danckt er got dẽherꝛen vnnd reütet ein ſtat zů einerwonung das er do got moͤcht ge-dienen. Barnach kamen vil gůttermenſchẽ von mãnen zů jm die hulf-fen jm do bau wen. darnach gienger zů dem biſchof von Coſtentz vñbat jn das er jm erlaubt das er einkloſter do macht das er vnnd ſeinbꝛůder gott dem herꝛen darinnenmoͤchten gedienen. das erlaubt jmder biſchoff gern · Vnd alſo wardein za gang von geyſtlichen vnndweltlichẽ do man anhuͤb zůbauendas mã ein herrlichs ſchous kloſterbawet in dere ſant Benedicten. vñes kament edel vnd vnedel darein.daran gab man vil gůtz vñ ziert esmit vilheiltumbs vñ andern dingen die zů gotes dienſt gehoͤꝛen. dar-umb ward d lieb Pꝛiminius