Das lixter in ein kloſter vnd er welet im doein grabe in der kirchen do er ligen
wolt. Do ſtarb ſein fraw vnd ſein
tochter vnd er legt ſy in ſein grab.do thet jm got kund das er ſterbenſolt. vñ er bereitet ſich mit andachtvnd ſpꝛach meß vnd empfalch ſichgot vñ gieng mit dem meſſgewande zů ſeinem grabe. do thet ſich dern auff vnd er gieng alſo in dasgrab. vnd ſein fraw vnd tochterruckten von einanð vnd er leg ſichin die mitte. daz ſahe der meſner vñwolt jn gehebt habenn do ſchꝛy ergeülich. do gieng der ſtein widerſamen vnd lieffent vil menſchendar vnnd ſahen das groß wunderx gab er ſein geyſt aufdo für 1el zu den ewigen frendẽ. Nun helfdus ſant Senerus vm got erwerbendas wir auch beſitzẽ das ewigleben Amen.¶ Von ſant Seunerino.
blat¶ Der heylig herꝛ ſant Seueriunswas ein gůtter menſch. vñ het gotlieb vñ was ein biſchoff zů Koͤlenvñ dienet got mit gantzẽ fleiß. mitbeten. vaſten. wachen. vnd andergute ůbung. doch ſoͤllẽ wir etwasauß ſeinẽ heyligen leben nemen dasvns gůt vñ nütz iſt ʒů vnſet ſtraffvnd ʒů einer beſſerung. Den heyligherꝛ ſant ſeuerinus was alle taginder herꝛẽ hoff do man vil auß můßrichten vñ beſoꝛgẽ. vnd auch allermeyſte weltliche kümernuß darũbſang er ſein zeyt allwegen fruͤee dazdie recht zeyt was vñ maintes ware beſſer dann er gar mit einanderthet vñ verſaumet ſich. Der dienſtgeuiele aber gott nit es wãr dañ ʒůrechter maß. vnnd rechter ʒeyt alswir ſchuldig ſeyen vñ als ſy die en-enl in dẽ hymel begent. darumb iſtnot das wir ſy volbꝛingẽ nach vn-ſerm vermügen an ð ſtat die darzůgeſetztiſt vñ das nitt vnderwegenlaſſen wañ wir er werbẽ damit diehoͤchſten vnd oͤberſten notturffte.das iſt die ewig freüd in dem hymelreych wann wir ſy mit andachtbegangẽ. vnd auch zů rechter zeytVnd daxũb daz ſant ſeuerinus ſeintagzeyt lang voꝛ der zeyt darumbwaz ſein ſel rr. ſar. des gotlichẽ amblicks betanbt vñ er was doch eingůter menſch. daran ſoͤllen wit ge-dencken das nigtt kein finde vngebůͤſſet laß. aß uͤſſen dann wirarmen fund as fegſeürs darũbhaben wa wit die tagzeyt on an-dacht fingen oder leſen 107 in dyeJ