Von ſant
hend vñ augen ʒů dem hymel vndhuͤb an zů ſeüfftzẽ. do ſpꝛach der vn-beſynt ʒů dẽ bꝛuͤder warũb haſt dualſo geſeüfftzt. der bꝛůð ſpꝛach. wirſeüff tzen billichẽ ſeyd wir ſehen eynſoͤlicheabgang deiner ſynn vñ ver-nunffte. do neyget der menſch ſeinhaubt vñ ſpꝛach du ſolt fürbaß nitmer layds haben vñ ſeüfftzen. wañich bin geſunt woꝛdẽ durch dz ver-dienen ſant Simpꝛechts. darnachalle menſchẽ die do ſtuͤnden die hů-ben auff jr hende ʒů got der die nitverlaßt die in jn hoffendt der auchdurch dz verdienẽ ſant fimpꝛechtsdẽ menſchen wider gepꝛacht hat ʒůſeiner geſuntheyt der ſelbig menſch
ward wider hin von dãnen er kõ-men was vnd in einer kurtzen zeytward er gantz ſtarckin allen kroͤff-ten ſeines leybs. Darnach für eingnuͤgtůn ſeiner ſüind fůr er gen jhe-ruſalem vñ auff dẽ weg ſeinen bilgerſchaffe iſt er gar ſelichklichẽ ge-ſtoꝛbẽ. vñ begrabẽ woꝛdẽ. ¶ Dasfibent zaichen in dẽ oberland wasein fraw die ſich flyß groſſer werckmit andacht do dieſelb frau erkantdie heyligkeit ſant Simpꝛechts dokam ſy gen Augſpurg von der ſachwegẽ allein das ſy betet bey dẽ grabe. Die ſelb fraw het ein kleins kinddas zohe ſy auff mit treüen es gienge eines tags ettwa verꝛ võ ſeinermůter hauß vñ ward verʒuckt võeinẽ wolffe der do durch das doꝛfflieff vñ ward getragen gen holtzDie arm můtter die do ſahe das ſyres kindet was beraubt woꝛden.
Simpꝛechtdo ſchlũg ſy ſich ſelb mit den hendẽvñ feüſten an jr bꝛuſt vnd ſchꝛy mitkleglicher ſtym̃ vnd wißt nit wasthet. Doch ſatzt ſy jr hoffnungjn got vnd in die hilffe ſant ſimpꝛe-chts vnd betet alſo. O lieber vaterſant Simpꝛecht nitt verſchmähemich arme ellende füinderin ſunderich bit dich laß dir meĩ kind empfolhen ſein wañ ich glaub das die goͤtliche gůtigkeit můg wol ſenfft vndgůtig werden für mein liebs kinde
durch dein erwerbung. vñ ich hoff
das dir mein liebes kind vnuerſertvnnd vngeletzt wider geantwurtwerd. Mit ſolichem vñ des gleichen klagt die fraw die ſchädẽ jrer vnſeld. Darnach do nun etlich ſtundvergengẽ warent. do lieff herwiddie aller grauſamlich woͤlffm. vndmag wol ſpꝛechen in ettlicher maßein veindin des menſchlichen geſchlächts mit dẽ voꝛgenanten kindlindzſy gezuckt het dʒſy damit damp-teden hũger jrer fraßheyt vñ legetdas kindlin vnuerſert nider an dasend do ſy es genõmen het vnd libald wider gen holtz in jr hol mittroſſer bildung. die můter nam esin groſſer wuñ vnd freüd vñ trůges auff jren armẽ vnd bꝛacht es zůſant Simpꝛechts grab. vnd ſagetaller menigklich wie ſy jr kind widlebendig geſundẽ het durchdz ver
dienenſant ſimpꝛechts. Do ſy nun
jr gelübte mit andacht volbꝛachthet bey dẽ grab das ſygot vnd jmverheyſſen het darnach zů einer vekunde ð groͤß des groſſen wunder