Von antfrawẽ die durch die goͤtlich verhencknuß vier jar was beraubt geweſen des geſichtes jrer augẽ. ſy namẽ8 9 mit jnen vñ fůͤrten ſyin
die kirchẽ ſant Vlrichs allenthalbẽʒů den groͤbern ð heyligẽ. das ir wider gebẽ wurd jr liecht.die ſelb fraugieng auch an einẽ ſtecken vñ do ſydie frawẽ bꝛachten ʒů dẽ grab ſantSimpꝛecht do lieſſen ſy die frawẽdo ſelbẽ beten vñ anruͤffen ſein hilffnach zweyen tagen woltẽ die menſehen wider geen dahin von dan-nen ſy auch komen waren vñ hießſen die frawẽ wider mit jn heymfaren die gen augſpurg indie ſtat gebꝛacht hettẽ aber die Helfe wolt esnit thůn wañ ſy het hoffnung jresheyls vñ jrer geſundtheyt in dẽ lie-ben heyl gen des allmechtigen gottes vnd ʒů dẽletſten do ward ſy bezwungẽ mit ſcharpffen woꝛten vñfůr mit jn gar vnwilligklich. OVndes geſchach das ſy nachnetẽ zů jrenheymat vnd das gemůt der ſelbenfrauẽ hieng in dẽ freünd gots ſantſimpꝛecht in ð jnnigkeit des hertzẽsDer allmechtig got der do an ſichdie hertzẽ ð diemůtigẽ der ſahe vonverꝛ vnd hoꝛt jr andechtigs gebetvñ nã hin dz groß ellend jrer blint-heyt durch dz gebet ſant ſimpꝛecht
vñthet das in ſoͤlicher weiß. do die
ſelb fraw dãnocht gieng mit gan-tzen vnwillen mit dẽ ſy komen wasvñ do ſymit dem ſteckẽ den ſy trůgin jrer hende den weg ſücht ʒůſtũdhüben an jre augen warm zerver-den vnd jre augbꝛauen wurden ſy
Simpꝛechtbeyſſen vnd jucken vñ der nebel vñdie duncklin jres geſichtes die hůbẽett was lanſam an hin ʒů geen vndwurden jr augen durchleucht miteinẽ liecht ſo klarlich das ſy fürbasgiengeon yedermañs hand fuͤrũgvnd on alle ding die voꝛ jr vnd vmſy warendt. die ſelb fraw ſahe dasdie begierd jres willens volbꝛachtwas woꝛden durch daz verdienenſant Simpꝛecht. vnd do ſy bekantdas ſy geſundt was woꝛden heyl-ſam von dem laide der blindtheytdurch die gab gots do ſpꝛach ſy zjrem geferten. Gand für eüch wanich will yetʒũd nit mit elch in meinhauß geen. ſunð ich will wider genaugſpurg geen vnd will danck ſagen gott vnd dem lieben herꝛẽ ſantSimpꝛecht vm̃ die geſuntheyt diemir verlihen iſt woꝛden. Die gefetten wolten jr daʒ nit verginnẽ vnnoͤten die frawẽ dz ſyflirbas můgeen mit jn. wann das doꝛff do Jein wolten geen was gar nahendtdo die fraw ſahe das ſy nitmochtwider ſtreben jrem willen da gabeſy jr gunſt darzů vnd gieng mit ſiin das doꝛff. Do nun es abent wolden was vñ ſy gelegt het jre můdegelider auff das bedt do mocht/eyb kein gemach noch rů nit habvnd die ſelbig nacht ſchlieff ſy garnahendt michtz überal voꝛ groſſemwunder von der ding wegen dhdurch ſei diener ſant fimpꝛechtjr gethan het. Vnd an dẽ nechtag darnach am moꝛgen fru gienſywið gen augſpurg vnd danckel