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Hie hebt sich an das wintter teil der heiligen Leben : [Der Heiligen Leben : Winterteil]
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LXVIv
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Von ſant

ſein totte ſant Lienhart was ſantRemigius junger als lang biß er dtugent ein meyſter was. dernig von Nang het jn gar liebe. vnd ſahe jn geren wañ er wardvon ſeinẽ heyligen leben faſt gebeßſert vnd er het jm geren ein biſtũbgeben das wolt 8 Lenhart nit.wañ er hett ſein hertz ʒů den ewigẽeren gehebt vnd er het vil mitleydẽmit den gefangen vnd begeret alleʒeyt das er jn moͤcht ʒehilff kõmen. gab ſein gůt darũb als hin. dogab jm der künig den gewalt daser die gefangẽ moͤcht erledigen. dowarde er garſto vnd erlediget vilgefangen vnnd gieng verꝛ do er ſywißt erlediget ſy. darũb wardſein heyliges leben erkant Nun heter ein bꝛͤder ð hieß lifart mitt demgieng er von franckreych wann ſywaren beyd dauõ bürtig vnd giengen von alle freündẽ vnd gůt vnderen giengẽ in frembde landpꝛedigitẽ beyd criſtenlichẽ gelaubẽdarnach ſchied ſich lifart von ſeinẽbꝛůder freündtlich in ein einoͤde dolebt er ſeligkichen vnd ſtarb vnndur ſein ſeel den ewigen freüden.er lieb herꝛ ſant Lienhart thet vilzeychẽ. darũb eret jn das volck vndwas jm gar hold günſtig daswas jm gar leid vnnd floch in einwilden walde dainn bawet er jmein zell wonet do. vnder weylengieng er herauß vnd pꝛediget demvolck von got vnſerm herꝛẽ.den zeitẽ was ein künig über lande der het ein ſrawẽ die zoch vnder

Liknhart gweilen auff das feld jaget in dẽwalde darinn ſant Lienhart was eins mals kam der künig in den wald mit ſeiner frawẽ durchurtzweil willẽ. Do was ſein fraugroß ʒů einẽ kind vnd ſy ward alſokranckdas ð künig als ſein hogeſind wäntẽſy war tod. Vnd doſy alleindem 5 waren do ging dlieb herꝛ ſant Lienhart jnnen dofragt jn d künig wer er war doſp-rach er ð biſchoff Remigius wasmein meyſter do ſpꝛach ð künig deimeiſter iſt gůt geweſen. gewanzehand ein hofnũg ʒů ſant lienhart bat jndurch got das er der frawen auß jren noͤten hulff. do ruͤffeter gott mit ernſt an do warde diefraw wider geſund ſtarck vndgewan das kind. do ward der kü-nig gar fro wolt ſant Lienhartan ſeinẽ hoff genõmen haben vndwolt jm vil gůts haben geben daswolt er nit thůn ſpꝛach wilt dualmůſen geben ſo gib es den armendurch got. gib mir des waldesein wenig do ſpꝛach ð künig. Habdir dẽ wald gar. do ſpꝛach er. neynich will der reichẽ gab nit. gib mirals vil als ich mitt meinẽ eſel heitvmbreytẽ mag. Do ſpꝛach ð künigdas hab ich dir vnd ſetze dich wadu wilt. Alſo belib der lieb herꝛ ſantLenhart in de wald. Vnd machetjm den andn bꝛůdern ein kloſtervnd ein capel hauß in dem walde- Der lieb herꝛ ſant lienhart wasgeziert mit vil tugendẽ mit geo

ſer heyligkeyt. vnd hieß m eine