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Hie hebt sich an das wintter teil der heiligen Leben : [Der Heiligen Leben : Winterteil]
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LXXVIIv
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Non ſant die můtig gefiel den münch-en allen wol Theodoꝛus der mü-mch griffe ſeinẽ leyb an mit arbeyt mit faſten. pflag wenig růevnd uͤbet ſich an den ampten. vndwaynet vil an ſeinẽ gebet. wasjn d abbt hieß das thet er mit fleiß. Eins mals hieß jn der abt mitteinem wagen in die ſtat faren nachoͤle des was jm gehoꝛſam. does Theodoꝛa jnnen ward daser ſein frawen verloꝛn het. dz wasjm laid vnd klaget ſein frawen garſere. wañ er was ein guͤtter ſeligerman. vnd lag gott an mit andachtdas er jm hulff dz er ſein lebe frawſele. do erſchin jm ein engel vnd ſp-rach. Nun gee hin ſtee vnder dzthoꝛſo wirſt du dein frawen ſehenvnd ʒůhandt fuͤr der münch Theodoꝛus dẽ thoꝛ ein mit ein; wagẽdo gruͤſten ſy einander. do erkannttheodoꝛus jren man aber der manerkannt ſein frawẽ in münchs kley-dern nit. Alſo 55 theodoꝛus mit dẽwagẽ wider heym mit de oͤle. aberder man ſtuͤnd den tag allen biß andie nacht vnder dẽ thoꝛ. Do ſpꝛacher. Ich ſyhe wol das ich betrogenbin woꝛde. ich hett ein hoffnũg ichſolt mein frawẽ ſehen das iſt leyder

nit geſchehen. do ſpꝛach ein ſtym in

den lüffren ʒů jm. Der münch ð dirvnder dem thoꝛ frů mit dẽ wagenkam den du gruͤſſeſt. das was einfraw. do was dẽ mali gar layd dzer ſy nit erkennt het aber ſy was jm

vnbekannt in den münchs kleidernDer heylig theodoꝛus lebs gar hey

Thtodoꝛa

ligklichẽ in dẽ oꝛden das ſpꝛacher wär volkõmen. einem male begryff ein thier einen man vndbeyß jn greülichen das jm gar weegeſchahe. do ſpꝛach theodoꝛus derſelig ſein gebet mit andacht ʒů gotdo ward ð man friſch vnd wolgeſundt. do eylet Theodoꝛus dẽ thicbald nach biß er es ſahe. ſpꝛachſo krefftige woꝛt. vnd ruͤffet gotſomit groſſem ernſt an. diſes thinſterbẽ můſt. es 77705 nyemandſchadẽ thet. Der boͤß geyſt truůggTheodoꝛo groſſen haß vm̃ ſein renes leben. erſchin m eines malvnd ſpꝛach. Theodoꝛa wilt du winen dz ich dich nitt kenne in deinenfalſchen hertzen du haſt doch delee gebꝛochẽ ſo ſteet geſchꝛibẽ du ſieſt darũb verloꝛen ſo hab ich doſo groſſen gewalt das ich dich vildein vnere wol ſtraff. des wirjnnen werdẽ. Do erkennet theodera den feind wol. vnnd ſegnet imit dem creütz vnd ſpꝛach. Fachedu boͤſer wicht Iheſus criſtus mgot der ſoll mein helffer vnd beſchirmer ſein. vnd zehandt do v awand der boͤß geiſt Nun fuͤhes ſich aber das der müinich eyne-tags mit dẽ wagen můſtauß fat 6vnd bꝛingen was jn der abbt hitEs fůgt ſich dz er über nacht mibeleyben einem reychen gast,ben über ſeinen willen do kamdewirtes tochter theodoꝛa innacht vnnd war geren bey imgen do bꝛacht er ſy mit gar duclichen woꝛten von im. die lo