Buch 
Hie hebt sich an das wintter teil der heiligen Leben : [Der Heiligen Leben : Winterteil]
Seite
CIr
JPEG-Download
 

Das tiſchoͤne frawẽ vnd ſchoͤnekind vndwas vns beſchert das mein weybin vnkeüſch viel. vnd darnach in dẽ

der tranck. wañ mein bꝛůder ſa-get mir ſy woͤlt bey jm gelegen ſeind wolt ers nit tůn. do leget ſy ſichein knecht. darnach ſagt ſy mirane traum biß ſy ſich von mit pꝛa- fůr mit zweyen kinden auff3 maͤꝛ vnd ſtarb alſo. da machtle vnſelig ʒeyt die des ſelben mals0 as wañ wãr ein ſelige ʒeit ge we8 war das nit geſchehẽ. Do dziebꝛůð hoꝛten. do hoꝛtẽ ſy wol dazr vater was. wurdẽ gar frovnd woltẽ vmbjn gefallen ſein. doincket jn ſant Peter heymlich.Nach ʒů dẽ alten man. ob ich dichwon ltawẽ ließ ſchen deine kind0 lt du deinẽ falſchen gelauben laßden du biß her gebꝛacht haſt doach er. als wenig du mein weib10 ind gezaygẽ magſt als wenig505 en meinẽ vngelaubẽ das ich8 le vnſege zeyt genommen habepꝛach ſant Peter. das du jnnẽ

0 edeſt das es der zeyt ſchuld nittdas du nit betrogen biſt ſo ſiheſche got deine kinder erzo gen hat.900 das iſt Clemens fauſtinusder. do wurdẽ ſy alle gar fro.dia ſrrach er weißt nyemandt waſpianlů ter ſer do kam ſy auchach weicht alle vnnd laßt mich

nelieben man ſehen. vnd ſy vm5 un. vnd ſy alle einander freüntlaube ld er ward auch criſtẽ gepode bekert vnd volget auch ſant

nach. Do nun ſymon ð zaube

blat

rer das nnen ward. das Fauſtia-nus ſeine kind criſtẽ waren dasthet jm gar zoꝛen vnd machet mitzauberey das fauſtianus jm gleichward. das thet er darũb das ð keyſer gebotẽ hetman ſolt den zaubꝛertoͤdten. vnd mainet man ſolt jn fürjn toͤdtẽ. verbarg ſich Vnd dofauſtianus ſeinẽ kindẽ heim kamdo fluhen ſy jn vnd wolten wänenes wãr ð zaubꝛer do weßt er nit dzer dẽ ʒaubꝛer gleich was waintſere. Do kam ſant peter vnd kannt

jn wol ſpꝛach ʒů den kindẽ. war

umb fliecht jr eüren vater. Do ſpꝛachen ſy er hatt des ʒaubers antlütz

do ſpꝛach er. herꝛ wie iſt mir geſche

hen. hab ich meine kind erſt gefun-den die fliehent mich yetz. Nun hetſant Peter den ʒaubꝛer gern geſehẽ ſpꝛach ʒů dẽ volck es wär ein falſcher man hie der wolt ſy affendz weßt ſant Peter wol ſpꝛach fauſtiano es hat der zaubꝛer ge-macht das mir volck alles feindiſt ſpꝛieht ich ſey ein verkerer. vſi

darũb ſolt du dẽ volck pꝛedigẽ vndſolt alles das wider reden ſpꝛe-

chen das er geredt hat vnd ſpꝛichIheſus criſtus ſei d war gotes ſun thů als ob du der zaubꝛerſeyeſt.daz thet er. kam vil volck an ſeinpꝛedig die ð zaubꝛer voꝛ an ſich hetgezogẽ. Do ſpꝛach fauſtianus wazich eůch gelert hab daz iſt alles erloen vnd wolt eüch damit betrogẽaben. was ich auff den knechtgotes geredt hab das er ein trůgnerſeydaz iſt alles gelogen reütn iij