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Hie hebt sich an das wintter teil der heiligen Leben : [Der Heiligen Leben : Winterteil]
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Das ttudem gieng em boͤſer geiſt nach derůg ein meſſer in der hand. dẽ ge-dot d engel das er die mẽſchẽ ſchlů-ge toͤtet. als offt ð boͤß vein-dean ein hauß ſchlůg als offt trůgman em totñ her aus. Do ward einem gůten mẽſchen von got kundgeton das der ſterbe n nit auffhoͤrß man ſant ſebaſtian ein altarant peter baut. Do ſagt er es demvolt. alſo macheten ſy ym ein altarmſant peter s münſter den bann. do hoͤꝛt der ſtet b hand auff.ward das volck fro vnd et etenant ſebaſtian fürbaß nnt groſſemeiß. danckten ym. pꝛachtenſens heil umbs von tom. Darũblen wir yn auch bitñ das er vnsmb got er werb das er vns behůerr emem yehen tod. voꝛ alledas vns ſchedlich iſt an ſel vndan eiAmen. Von ſant Fbaiano.

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Sant Fabian was ein riter inder ſtat rom was em eriſten. erhet got lieb dient ym mit fleiſſetag vnd nacht. mit beten wachenvaſten. mit vil ander gůter uͤb-ung. den zeiten do echt man diecriſten mẽſchen gar ſer. man viengſy vnd toͤtet ſy wo man ſy an kamewañ das volk in ð ſtat rom warent gemeingklich heiden. In d zeitdo ſtarb ð pabſt. do ſameleten ſichdie criſten menſchen alle ſant ſabian auch dartzů baten gotden almechtigen das er yn kunt tetwen ſy erm pabſt ſoͤten nemẽ. al-ſo floge em ſchneweiſſe taub auffſant fabian. do ſahen die menſchenwol das yn got eim pabſt wolthaben vnd weiheten yn deſter lieber darũb das er em roͤmer was. alſo pſlag er deß ambts nit fleißdient got aber mer dañ voꝛ hetein groß mitleiden anſemẽ hertzendas man ſo vil heiligñ martretir leben nit an ſchꝛib. den menſchenʒů erm gůtẽ ebenpild. ſendet überal in die land dyacon ſubdya-con wo man die heiligen menſchener ſchlagen het. hieſſen yn ir lebẽſagen ſchubẽ es in ire buͤcherpꝛachten es dẽ pabſt ſabiano. ð ließes mit fleiß behalt en durch anðter menſchen willen. Darnach er-ſchlůg den pabſt auch vmb criſtenlichẽ glauben. fůr ſem ſelden ewigen freüdẽ dahin vns gotder almechtig auch heſffe. Amen.

Von ſant Menrat.B ij