tinand, Königs in Hisspanien Bruder, mit vielem spani-schen Kriegsvolk und großer Summe Geldes zu Scb>^angelangt, und hernach zu Mavland einen stattlichen Ein-zug gehalten, hatte er sich eine Zeitlang im MayländischckStaat aufgehalten, mit Werbung der Soldaten unkallerley Kriegsbereitschaft fortgefahren, und über solcb<Armee zum Generalissimus geordnet den Herzog von Feriawelcher nun , wie die gemeine Sage gewesen , sich hierzunicht gern verstehen wollen, und gegen den Aufdrucknach Deutschland jcderweilcn protcstirt und denselbenverzogen.
Dieweil aber dersclbig Jhro kaiserlichen Majestät zuckBesten geschehen sollte, so hat Kaiser Ferdinand derZweckum Fortrukung und Auszug aus Deutschland unabläßlicksolicikiret und angehalten, daraus man im August ickMayländischen Gebiet aufzubrechen, und den Marl'cknach Deutschland zu nehmen, angefangen; dann si*ihren Zug auf Cbur durchs Veltlin nach und nachnommen, eine neue Straß über Berg und Felsen dtpFormio (Wormser Joch) nach Tvrol gebahnet, durck^Tyrol gezogen , im September im Allgvw angekommenund der Enden sich versammelt, allda der bäurischeneral von Altringen mit seiner untergebenen Armee, ckin 12,000 Mann stark zu seyn vorgegeben worden,ihnen gestoßen, welche im Für- und Durchmarschiercksich der Stadt Biberach bemächtiget.
Diese beede Armeen , nachdem sie erst gemeldtermaßcksich vereinigt, gemustert, und sich mit allerhand Kriegs-bereitschaft ausgerüstet, haben ihren Marsch weitersnommen, und sich gegen Konstanz gewendet. Als ruckder schwedische Feldmarschall Eustavus Horn, so derZeit die Stadt Konstanz belagert, und sein Hauptquartick