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Was Johannes Müller wesentlich war und uns ferner seyn müsse : eine Vorlesung, gehalten am Gedächtnisstage seines Hingangs am 29. Mai 1810, im grossen akademischen Saale zu Aschaffenburg / von C. J. Windischmann, Grossherzogl. Hofmedikus und Professor
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geht nicht auf dem Schlachtfeld? verloren-: an das

sollen wir uns halten, das in uns bewahren, und wo essey, suchen und'entzünden, so nur bekommt das Leben Ein.heil und Würde, und alle Mühe ihren Werth; mit denäußerlichen Dingen läßt sichS pacisciren, wenn das Innreist, wie es soll s;kcn Mai 180 L)." »Leiden, viel ärgerals alle Erfahrung, sind möglich, und die einfältigen Leutebedenken es nicht. Das Tröstlichste ist mir in meinem bis-herigen Leben, von welchem Sie nun den treuen Abriß ba»ben, Männer von biederem Herzen und redlicher Liebe zuwissen, welche» man sich ohne Gefahr der Mißdeu.tung auSsprechen darf. Im Allgemeinen haben wir eineZeit der Vorbereitung zu großen Entwicklungen, und amMeisten freut mich, daß Sie die ruhige hoffnungsvolle Ansichtder bevorstehenden Zeiten durch die reinigenden Gewitter,stürme nicht stören lassen. Was unsere Staaten gewesenstnd, war hie und da so arg nicht, als man thut; was aberärger ist als arg, war die Erschlaffung, wozu der Dortragvon Religion und Philosophie, wozu der Mechanismus derHeere und Rechtsformen, wozu die höfliche Verweichlichungund Empfindclci, wozu so viel Andres wirkte. Plözlich derAufruf: Stehe auf, der du schläfst: freilich das ist stö»rend; mancher wird auch ziemlich barsch aus dem Bette ge«rissen. Findet sich nun die Schlaftrunkenheit unheilbar, soläßt die Vorsehung die Unwürdigen fallen, und dann kommt2°ch, Barbarei, alles, dessen man werth ist. Rüttelt aber