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Einige charakteristische Züge zum Gemählde der Herren Jakob und Eberhard Gaupp von Schaffhausen / von Wilhelm Veith, Prediger zu Andelfingen
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der bessten Schriftsteller damaliger Zeit bekannt zu ma-chen, ihre Neigung dafür zu gewinnen, und durch dieUebernahme der Subfcription auf mancherlei Werkedes Genies ihnen das Anschaffen derselben zu erleich-tern suchte so ein Mann konnte kein Frömmlerwerden. Frömmelei war vielmehr in seinen Augeneine natürliche Schwester der,Heucheley, die er tödt-lich hasste. So innig er das umfasste, was ihn seinHerz als Wahrheit verehren lies, so sehr verabscheuteer alles Nachbeten, alles Anschmiegen an Partheyenund Communen. Sorgfältig und weise bestrafte er je-den Zug von Stolz oder Eitelkeit; denn an diesenbeyden Klippen, glaubte er, scheitere die Wohlsarthder meisten Menschen.

Ich kenne keine Erdenseligkeit, wie die jener gol-denen Abende, wo ich, in seinem Begleit, den, seinemLandgut, wo er den Sommer zuzubringen pflegte, nahegelegnen Wald besuchte . ... O wie gab die Schön-heit der Schöpfung seinem Aug einen so lieblichenGlanz, wie strömte von seinen Lippen der liebevolleAusdruck der väterlichsten Ermunterung, wie würztesteh da die aumuthigste Erzählung mit einer uns ent-zückenden Serenität! Wir hiengen an den Lippen desGreisen, und an seinem Herzen, Nie werde ich dieserTage vergessen.

Er, der würdige Mann, besuchte keine Gesellschaf-ten; er concentrirte sich auf seinen Familienkreis, demer ganz lebte. Einige der würdigsten Männer unsersStaats fanden in seinem Umgang den weisen, gebildeten,denkenden Geist, dessen sanftes Licht lieblich leuchtete,und an dem steh ein jeder, dem es um Wahrheit und