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Predigt zur Empfehlung des neuen Zürcherischen Gesangbuchs : dem ganzen evangelisch-reformirten Helvetien gewidmet / von Andreas Keller, Pfarrer zu Jllnau, Kanton Zürich
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, ! ist das ein schikliches Gesang für eine ganze Christenge-

- Meine, wenn vielleicht zuweilen zehen in der Gemeine

- in einer ähnlichen Lage, wie David, sich befinden,

, hundert und zweihundert andere aber nicht, wo also

, so viele in der Gemeine gewiffermaassen lügen müßten,

, wenn sie mitsingen wollten? Und wer ist von uns

c schon jenseits des Iordaner Landes und des Berges

r Hormon gewesen, oder zu Babylon am Wasser

gesessen, daß er den 42. und lösten Psalm ganz aufsich anwenden könnte? Ist unser Gottesdienst demJüdischen gleich? Haben wir Opfer und Altäre? Müf-, sen wir rn dem Berge Fron wallfahrten, wenn wir1 Gott anbeten wollen? lind wenn dies nicht lst, wie kön-nen wir uns denn aus dem lassen Psalm aufmunternlassen, daß wir unsere Schlachtochsen an die Hör-ner bei dein Altare anheften sollen ? Haben wir-1 thjg auf unserer Reise, anf unserer Wallfahrt nach Zion>n der wüste, die wir durchwandern müssen, Zister-nen und Brünnen zu graben, um den Regen zurBöschung unsers Durstes einzusammeln, wie es im 84.- Psalm heißt? Habe» wir einen von Gott eingesezten,e nig, daß wir in eben diesem Psalm bitten müßten, daßr Hott aufseilten Gesalbten mild heradschauen wolle?, Oder sind wir selbst alle Könige, daß uns nach dem 60., Ps. Sichem, und Suchoih, und Galaad, und Na,; 'lasse, und Ephraim, und Iuda , und die Noabt-, ter, und Edom, und die phtlisthcr angehörten?1 Ich könnte nochlStuadenlang reden, wenn ich alles^ aufzähle,, wollte, was sich von den Psalmen für unsere